Multilaser-Maschine für 3D-Druck

Hochproduktive Laseranlage

| Redakteur: Anne Richter

Nach dem Zahnarztscan stehen zeitnah einsatzbereite Brücken und Kronen aus Kobalt-Chrom oder Titanlegierungen zur Verfügung.
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Nach dem Zahnarztscan stehen zeitnah einsatzbereite Brücken und Kronen aus Kobalt-Chrom oder Titanlegierungen zur Verfügung. (Bild: Trumpf)

Die kompakte Multilaser-Maschine Truprint von Trumpf druckt Brücken und Kronen schichtweise im Metallpulverbett. Höchste Flexibilität bei individuellen Kundenanforderungen bei bis zu 80 Prozent gesteigerter Produktivität sind möglich.

Der Laser- und Lasersystemhersteller Trumpf hat auf der IDS 2017, der internationalen Dental-Schau, in Köln den metallpulverbasierten 3D-Drucker Truprint 1000 mit Multilaser-Option vorgestellt. Die Laseranlage ist für die industriellen Fertigungsanforderungen der Dentalindustrie optimiert.

Der Clou der neuen Anlage ist das Multilaser-Prinzip: Die hochproduktive Truprint 1000 ist mit zwei 200 Watt starken Laserstrahlquellen ausgestattet, die im metallischen Pulverbett Schicht für Schicht Bauteile mit beliebigen Konturen gleichzeitig aufbauen. Mittels Additive Manufacturing lassen sich so beispielsweise Brücken und Kronen aus Kobalt-Chrom oder Titanlegierungen für den individuellen Zahnersatz generieren. Die Anlage ist sehr flexibel bei individuellen Kundenaufträgen und zeichnet sich durch eine schnelle Teileverfügbarkeit aus.

Multilaser-Variante ermöglicht wesentlich höhere Produktivität

In ihrer Grundausführung ist die kompakte und robuste Truprint 1000 mit einem 200 Watt starken Laser ausgestattet. Die Multilaser-Variante mit zwei Lasern hat Trumpf mit Fokus auf die Dentalindustrie entwickelt; die hochproduktive Anlage adressiert aber auch weitere Industrien. Die Vorteile der Truprint 1000 mit Multilaser-Option gegenüber der Standard-Variante liegen in erster Linie in der gesteigerten Produktivität der Anlage. Bei gleichbleibender Auslastung generiert die Maschine bis zu 80 Prozent mehr Bauteile; die reine Prozesszeit für den Aufbau von Bauteilen im Pulverbett reduziert sich beinahe um die Hälfte.

Wirtschaftlich und effiziente Fertigung – auch bei individuellen Teilen

Die Truprint 1000 lässt sich einfach und intuitiv bedienen und kann Bauteile mit einer Grösse von maximal 100 Millimeter Durchmesser und 100 Millimeter Höhe schnell und flexibel generieren. Sie basiert auf dem sogenannten Laser-Metal-Fusion (LMF)-Fertigungsverfahren. Hierbei schmelzen ein oder mehrere Laser metallisches Pulver im Pulverbett schichtweise zu komplexen Bauteilen auf. LMF ist insbesondere für die wirtschaftliche und effiziente Fertigung von geometrisch komplexen und individuellen Teilen geeignet, wie sie beispielsweise in der Dentalindustrie, aber auch im Automobilbau, der Medizintechnik sowie der Zuliefer- und Schmuckindustrie benötigt werden.

Trumpf zeichnet sich durch seine langjährige Expertise und Technologiebreite in den Bereichen Werkzeugmaschinen, Lasertechnik und der additiven Fertigung aus. Das Unternehmen hat beide relevanten additiven Technologien für den metallischen 3D-Druck im Programm: Laser Metal Fusion und Laser Metal Deposition. Trumpf bietet seinen Kunden ein Komplettpaket aus Laserstrahlquelle, Maschine, Pulver, Serviceleistungen und Applikationsberatung – und zwar alles aus einer Hand. -ari- SMM

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