Bundesräte on Tour

Hoher Besuch in Schwyz und Solothurn

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Taschenmesser als Geschenk

Im Vorfeld des Besuches in Schwyz liess der Bundespräsident von den Victorinox-Lernenden Taschenmesser zusammenbauen. Diese Taschenmesser mit dem eingravierten Text: «Offert par le président de la Confédération Suisse» wird er in diesem Jahr in der ganzen Welt als persönliches Geschenk einsetzen.

Zum Abschluss der Begegnung durften die Lernenden gleich zur Tat schreiten und den Bundesräten sowie allen Schwyzer Regierungsräten im Namen von Bundespräsident Burkhalter das spezielle Taschenmesser überreichen. Für die Lernenden der Victorinox war das ein Erlebnis, das sie sicherlich nicht mehr vergessen werden. Bundespräsident Burkhalters Fazit der Begegnung mit den Schwyzern: «Ihr macht aus unserem Sitzungstag einen Festtag.» Dazu haben die Victorinox-Lehrlinge sicher wesentlich beigetragen.

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Fraisa SA – Integration in die Arbeitswelt

Bundesrätin Simonetta Sommaruga besuchte dieses Jahr am Tag der Arbeit das Swissmechanic-Mitglied Fraisa SA in Bellach (SO). Nach einem Rundgang durch einen Teil der Produktion von Zerspanungswerkzeugen diskutierte Bundesrätin Sommaruga, Vorsteherin des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements, mit einem Dutzend Arbeitnehmenden vertieft darüber, wie die berufliche Bildung im Betrieb gefördert wird und was dies für die einzelnen Mitarbeitenden bedeutet. Neun Fraisa-Angestellte, etliche davon mit Migrationshintergrund, holen das Eidgenössische Fähigkeitszeugnis «Produktionsmechaniker/in» berufsbegleitend nach. Das Angebot entstand 2012 in Zusammenarbeit zwischen dem Kanton Solothurn und dem Industrieverband Solothurn. Daneben ermuntert das Unternehmen mit rund 215 Angestellten auch qualifizierte Angestellte dazu, sich weiterzubilden. «Wenn ein Unternehmen auch seinen erwachsenen Mitarbeitenden eine Ausbildung ermöglicht, lohnt sich das gleich dreifach: Für das Unternehmen, für die Mitarbeitenden und für die Gesellschaft», sagte Bundesrätin Sommaruga am Anlass. Die Wirtschaft benötige Fachkräfte. Sie begrüsse es deshalb, dass Firmen einen Beitrag zur beruflichen Bildung nicht nur von Jugendlichen, sondern auch von Erwachsenen leisten. Im Gespräch wurde ausserdem deutlich: Die Ausbildung ist absolut zentral für die Integration in die Arbeitswelt und auch in die Gesellschaft. So sieht es auch Josef Maushart, Firmenchef und Präsident des Solothurner Industrieverbandes. «Hier können wir mit der Nachholbildung Gegensteuer geben», erklärt Maushart gegenüber der Solothurner Zeitung. Bewährte Fachkräfte könnten so ihre berufliche Grundausbildung nachholen. «Damit kann ein wichtiger Beitrag zur Integration dieser Menschen in unsere Gesellschaft und in unsere Arbeitswelt geleistet werden.» <<

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