Kuka auf der EMO Individualisierte Roboterapplikationen

Redakteur: Silvano Böni

Anwendungsfreundliche Automatisierungs-Lösungen für die Metallindustrie stehen für Kuka im Mittelpunkt des Messeauftritts auf der EMO. Der international tätige Automatisierungskonzern zeigt auf der Weltleitmesse für die Metallbearbeitung sein breites Produktportfolio für die Branche.

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Die «ready2_use»-Pakete von Kuka sind die Antwort auf die Herausforderungen der Automatisierung.
Die «ready2_use»-Pakete von Kuka sind die Antwort auf die Herausforderungen der Automatisierung.
(Bild: KUKA)

Die aktuelle Herausforderung der Metallindustrie liegt darin, die Produktion möglichst nah am Kunden wirtschaftlich zu organisieren. Das kann nur mit intelligenter, roboterbasierter Automatisierung erreicht werden. Dafür bieten wir unseren Kunden passgenaue Lösungen», sagt Winfried Geiger, Business Development Manager bei Kuka. Im Mittelpunkt des Messeauftritts stehen darum auch «ready2_use«-Pakete, die Metaller bei der Automatisierung unterstützen.

Vorkonfigurierte, aufeinander abgestimmte Applikations-Pakete

Die «ready2_use»-Pakete sind die Antwort auf die Herausforderungen der Automatisierung. «Bei den Paketen handelt es sich um flexible Lösungen, die wir zusammen mit unseren Systempartnern für die unterschiedlichen Branchen entwickelt haben», erklärt Geiger. Auf der EMO werden die Applikationen «ready2_pilot» und «ready2_grip» gezeigt. Bei «ready2_pilot» handelt es sich um eine drahtlose Applikation, die schnell einzusetzen und besonders leicht zu bedienen ist. Das Besondere: Der Nutzer kann damit fast jeden Kuka-Industrieroboter kinderleicht einlernen.

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Mit «ready2_grip» erhalten kleine und mittelständische Betriebe ein einfach zu integrierendes, vorkonfiguriertes Greiferpaket. Der Roboter wird so zum Handling-Assistent, etwa beim Be- und Entladen von Maschinen. Das Paket wird auf der Messe am Kleinroboter KR Agilus präsentiert.

Zwei Roboterzellen demonstrieren den praxisnahen Einsatz

Kuka zeigt in Hannover zudem zwei Roboterzellen. Die erste Zelle demonstriert anhand der Steuerungssoftware Kuka.PLC mxAutomation die einfache Kommunikation zwischen Roboter und Werkzeugmaschine. Sie ermöglicht die mühelose Integration von Robotern in bestehende Bedienkonzepte, etwa von Werkzeugmaschinen in Verbindung mit Siemens Sinumerik Operate Run MyRobot. Durch Funktionsbausteine gelingt das einfache Kommandieren des Roboters innerhalb der gewohnten SPS-Programmierumgebung. Der Anwender benötigt zur Steuerung daher nur geringe Kenntnisse in der Roboterprogrammierung.

Die zweite Zelle zeigt eine roboterbasierte Fräsapplikation. Diese verrichten Bearbeitungsaufgaben wie Werkzeugmaschinen. Durch den grossen Arbeitsbereich und die sechs Achsen sind sie allerdings noch flexibler und vielseitiger einsetzbar. Im gezeigten Beispiel wird ein Roboter für hohe Traglasten zum Nachbearbeiten von Gussteilen eingesetzt. Mit dem verwendeten Technologie-Softwarepaket Kuka.CNC ist die direkte Abarbeitung der CNC-Codes ohne Übersetzung in Robotersprache möglich. Alle CNC-Funktionalitäten wie Schwesterwerkzeuge und Werkzeugradiuskorrektur bleiben damit vollständig erhalten.

Roboter runden den Messeauftritt ab

Neben den Applikations-Paketen und Zellen präsentiert Kuka einen Roboter der KR-Cybertech-nano-Serie und einen KR Cybertech sowie mit dem KR Quantec einen Roboter für hohe Traglasten von 90 bis 300 kg. Die KR-Cybertech-Serie bietet die weltweit umfassendste Modellpalette der niedrigen Traglastklasse. Sie eignet sich ideal für platzsparende Zellenkonzepte. Die ausgestellten Roboter sind speziell auf die Handhabung kleiner Bauteile abgestimmt. SMM

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