Arretierfunktion von Iglidur-PRT-Drehkranzlagern Klick und fertig! Drehkranzlager schnell und präzise verstellen

Von Silvano Böni

Federbolzen ziehen, Lager drehen und einfach einrasten lassen: Mit einem neuen Arretiermechanismus erweitert Igus die Funktionalität seiner schmier- und wartungsfreien Drehkranzlager der Serie PRT-04 für enge Bauräume.

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(Bild: Igus)

Häufig arbeiten Monteure mit drehbaren Montagetischen. Ist ein Bauteil fertig angebracht, drehen die Facharbeiter den Tisch, um den nächsten Arbeitsschritt vorzunehmen, ohne die eigene Position dabei zu verändern. Dabei gilt es bei jeder Drehung die optimale Einstellung zu finden. Eine Justierung, die sich schnell zu mehreren Stunden im Monat summiert. Zudem besteht besonders am Ende einer Schicht, wenn die Konzentration nachlässt, die Gefahr, den Tisch zu weit zu drehen und einen Arbeitsschritt auszulassen. Das führt zu teurer Nacharbeit. Um diese Probleme zu lösen, hat Igus eine neue Arretierfunktion für die Rundtischlager der Serie PRT-04 auf den Markt gebracht.

Die Arretierfunktion für die Rundtischlager PRT-04 ist leicht zu bedienen: Vor dem Drehen wird der Federbolzen per Hand gezogen. Beim nächsten Rastpunkt, standardmässig alle 90 Grad, schnappt der Bolzen nach der Drehung wieder ein und hält das Lager sicher in Position. Der Anwender verschwendet keine Zeit mehr mit weiteren Justierungen. Weiterhin ist es möglich, die Arretierungspunkte individuell zu bestimmen. So ist es möglich, dass das Fachpersonal den Tisch um 20 Grad dreht, um eine Glühkerze in einen Motor zu schrauben, und anschliessend eine weitere Drehung um 70 Grad vornimmt, um den Ölmessstab einzulegen. Das Einrasten macht es dabei unmöglich, einen Schritt zu vergessen. Das PRT-04 mit Arretierfunktion ist Bestandteil eines umfangreichen Baukastensystems, das speziell für den Einsatz in kompakten Bauräumen bei Lasten von bis zu 48 000 N entwickelt wurde. So kann der Kunde sein individuelles Iglidur-​PRT-Drehkranzlager in insgesamt acht Grössen von 20 bis 300 Millimetern konfigurieren. Neben dem Zubehör wie Antriebszapfen, variabler Montageplatte und Klemmhebel bietet Igus drei Aussenverzahnungen und auch eine Innenverzahnung für sehr begrenzte Bauräume an. Antreiben lassen sich die Drehkranzlager mit Antriebsriemen oder auch mit Zahnrädern, die Igus im Spritzguss aus hochverschleissfesten Tribo-Polymeren fertigt. Wie bei allen seinen alle Drehkranzlagern setzt der Motion-plas­tics-Spezialist radial und axial wirkende Gleitelemente zwischen den Innen- und Aussenringen des Lagers ein. Die schmierfreien Gleiter aus dem Hochleistungskunststoff Iglidur J sorgen dafür, dass Reibung und Verschleiss minimiert werden. Und das nicht nur beim Einsatz des einbaufertigen Systems in Montagetischen, sondern auch in Bedienpulten oder der Bühnen- und Lichttechnik.

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