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Angebot von A wie Automatisierung bis Z wie Zerspanungstechnik
Auf der Intec 2017 wartet der Werkzeugmaschinensektor mit einer Reihe an Neuerungen und Optimierungen auf. So bringt Hedelius die neue, kompakte und präzise 5-Achs-Baureihe Acura für den Werkzeug- und Formenbau mit nach Leipzig. Die Index-Werke stellen die zweite Generation der Index G200 vor, die Verbesserungen vom Maschinenaufbau mit vergrösserter Drehlänge über einen zusätzlichen Werkzeugträger bis hin zur Leistungsfähigkeit der Frässpindel enthält. Mit dem optimierten Dreh-Fräszentrum ist eine Simultanbearbeitung mit bis zu vier Werkzeugen gleichzeitig möglich. Auch das neueste CNC-Bearbeitungszentrum der Maschinenfabrik Berthold Hermle, C 250, zieht die Blicke der Fachleute auf sich.
Die Produktionsautomatisierung unter Industrie 4.0-Gesichtspunkten spiegelt sich ebenfalls im Angebot der Intec-Aussteller wider. Schunnk präsentiert die elektrisch gesteuerte Linearachse Schunk ELP mit Industrie-4.0-Qualität, ein ultrakompaktes Linearmodul mit wartungsarmem 24V-Lineardirektantrieb und einem geringen Inbetriebnahmeaufwand. CytroPac von Bosch Rexroth beweist, mit wie wenig Bauraum moderne Hydrauliklösungen auskommen. Das neue Kleinaggregat verringert durch bedarfsgerechte Drehzahlregelungen den Energiebedarf um bis zu 80 Prozent, erfasst alle Betriebszustände und fügt sich in Industrie 4.0-Konzepte ein. Mit einer ganzen Palette Industrie 4.0-fähiger Applikationen wartet auch Festo auf – wie zum Beispiel adaptive Greifereinheiten, Software-Tools für Montage- und Handhabungsprozesse oder intuitive Steuerungen.
Zulieferer sind gefragt
Auf der parallel zur Intec stattfindenden Z sind unter anderem Neuheiten aus der kunststoffverarbeitenden Industrie und aus dem Formenbau zu finden: Zum Beispiel kann auf dem Messestand von PSG Plastic Service der neue Heisskanalregler Profi Temp+ unter die Lupe genommen werden, der Vorteile wie eine geringe Standfläche, erweiterte Funktionen und eine komfortable Bedienung durch einen Touchscreen vorweist. Hasco stellt ihre neuen, allseitig bearbeiteten Platten P1 aus, die Formenbauern grösstmögliche Flexibilität sowie Wirtschaftlichkeit bei der Herstellung von Spritzgiesswerkzeugen ermöglichen. Der Laserspezialist bkl-lasertechnik hat ein Verfahren entwickelt, mit dem Hochglanzflächen mit der Schäum-Spritzgiesstechnik realisiert werden. Die materialsparende Entwicklung wird auf der Zuliefermesse vorgestellt. Doch das ist noch nicht alles: Bei Rapidobject sind durch additive Fertigung hergestellte 3D-Druck-Modelle aus Kunststoff, Metall oder Polymergips zu sehen.
Fachprogramm zu Zukunftsthemen der Branche
Neben dem breitgefächerten Angebot an den Messeständen ist das begleitende und praxisorientierte Fachprogramm ein integraler Bestandteil der Intec und Z 2017. In Konferenzen, Tagungen und Workshops werden Branchenthemen aufgegriffen, die entscheidend für die Zukunft der industriellen Produktion sind.

An allen Messetagen hat die Sonderschau mit integriertem Fachsymposium «Intelligenter Leichtbau» in Halle 5 den aktuellen Entwicklungsstand für den industriellen Einsatz im Fokus. Das Technologieforum «Additive Fertigung» informiert in Halle 2 über Technologien, Anwendungen sowie Potenziale neuartiger Verfahren und Einsatzgebiete. Am 8. und 9. März geben Experten im Rahmen eines Fachsymposiums einen detaillierten Einblick in die Möglichkeiten der additiven Fertigung. Das Ausstellerforum bietet – ebenfalls in Halle 2 – während der gesamten Messelaufzeit praxisrelevante Vorträge sowie Projektpräsentationen aus allen auf Intec und Z vorgestellten Fachbereichen. In Halle 4 können sich Fachleute bei der Lernfabrik Lean Factory ein Bild von einer ganzheitlich nach Lean-Gesichtspunkten ausgerichteten Fertigung machen – an einer Mixed-Model-Montagelinie werden verschiedene Produkte live hergestellt. Zusätzlich werden in Halle 4 der Workshop «Verbindungstechnik für Teile aus Kunststoff und Metall» am 7. März, die Contact Business Meetings am 8. März, der 3. Sächsische Tag der Automation am 9. März sowie der Studententag mit Jobbörse am 10. März ausgerichtet.
Im Congress Center Leipzig (CCL) – in unmittelbarer Nähe zum Messegeschehen – findet am 7. März die Konferenz «Strategie Werkstatt: Industrie der Zukunft» statt. Am 8. März wird auf dem 5. Kongress «Ressourceneffiziente Produktion» unter dem Motto «Mehrwert digitale Fabrik» über den derzeitigen Fortschritt in der Produktionstechnik diskutiert. Das 24. Leipziger Fachseminar der Deutschen Gesellschaft für Galvano- und Oberflächentechnik am 9. März sowie zahlreiche internationale Seminare und Nachwuchsprogramme runden das Fachprogramm ab. (br)
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