Moderne Produktionsanlage Maximale Produktivität und Prozesssicherheit

Von Anne Richter

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Eine hohe technische Verfügbarkeit gepaart mit einer hohen Produktivität zeichnen eine moderne Produktionsanlage aus. Die neue H-Baureihe zur 4-Achs-Bearbeitung von Heckert ist ausgelegt auf maximale Produktivität und Prozesssicherheit bei höchster Präzision.

Ansicht der Heckert H65 4-Achsmaschine ohne Blechverkleidung: Die neue H-Baureihe zur 4-Achs-Bearbeitung von Heckert ist ausgelegt auf maximale Produktivität und Prozesssicherheit bei höchster Präzision.
Ansicht der Heckert H65 4-Achsmaschine ohne Blechverkleidung: Die neue H-Baureihe zur 4-Achs-Bearbeitung von Heckert ist ausgelegt auf maximale Produktivität und Prozesssicherheit bei höchster Präzision.
(Bild: Starrag)

Für die Entwicklung der neuen H-Baureihe von Starrag Heckert haben sich die Ingenieure des Chemnitzer Werkes mit den Ansprüchen der Kunden an moderne Produktionsanlagen auseinandergesetzt. Herausgekommen ist ein hochdynamisches 4-Achs-Bearbeitungszentrum zur Bearbeitung kubischer Werkstücke mit horizontaler Frässpindel. Trotz blitzschneller Positionierung beherrscht die Maschine auch ehrgeiziges Schneiden von Werkstücken von bis zu 1,5 Tonnen. Die kompakten Heckert-Bearbeitungszentren beschleunigen die Fertigung erheblich und liefern dabei absolut präzise Ergebnisse mit hoher Langzeitgenauigkeit. Durch reduzierte Nebenzeiten und ein lösungsorientiertes Spindelkonzept können Werkstücke bis 45 % schneller bearbeitet werden.

Im Fokus der Entwicklung standen neben Präzision, Leistung und Produktivität auch die Prozesssicherheit sowie eine hohe technische Verfügbarkeit. Zusätzlich zu einer höheren Leistung sowohl im Drehmoment als auch in der Hochlaufzeit von 0 auf die maximale Drehzahl wurde vor allem auf einen optimalen Spänefall und insbesondere eine effiziente Entsorgung der Späne geachtet.

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Prozesssicherheit durch optimale Späneentsorgung und Kühlung

Basis für jede Werkzeugmaschine ist das Maschinenbett. Die Produktionsbearbeitungszentren werden auf einem robusten und verwindungssteifen Mineralguss-Maschinenbett Epument aufgebaut. Dabei wird schon im Grundaufbau eine effiziente Späneentsorgung und eine kompakte Aufstellung beachtet.

Späne und die damit einhergehende Hitze sind ein natürlicher Feind der Präzisionsbearbeitung mit hoher Wiederholrate. Daher sind die Heckert-Maschinen darauf optimiert, die Späne schnell und zuverlässig aus dem Arbeitsraum abzuführen. Der Grundsatz, nach dem die Heckert-Maschinen konstruiert wurden, lautet Thermosymmetrie. Diese spielt nicht nur beim Kraftfluss innerhalb der Gestellbaugruppen ihre Vorteile aus, sondern auch bei der Späneentsorgung. Das Material wird direkt nach unten in den Schlund des zentral angeordneten Späneförderers geleitet.

Alle Führungsbahnen sind mit feststehenden Blechen geschützt, deren glatte Oberfläche die Späne verlässlich in den zentral angeordneten Späneförderer leiten. Die Oberfläche der Bleche raubt den Spänen die Möglichkeit, haften zu bleiben. Das eliminiert die Gefahr von Nestbildungen.

Mittels der direkten Kühlung durch das Werkzeug werden Werkzeug und Werkstück mit 100 Liter/Minute gekühlt und der Span wird kraftvoll weggespült. Bei erhöhtem Spanvolumen können zusätzliche Schwallduschen eingesetzt werden, um den gesamten Bearbeitungsraum flächendeckend zu spülen.

Kompakte Maschine sowie starke und schnelle Spindel

Den oftmals eingeschränkten Schweizer Platzverhältnissen kommen die kompakten Maschinen mit Abmessungen ab einer Breite 2700 und einer Länge von 6800 mm entgegen. Die technische Grösse spielt die Maschinenreihe H40–H75 mit schnellen Linearachsen von 80 m/min und Beschleunigungen von 7 bis 12 m/s2 aus. Palettengrössen von 400 x 500 mm bis 630 x 500 mm sind möglich. 13-Kanal-Spannhydraulik sorgt für höchste Präzision der Maschinenpaletten und einen Palettenwechsel von neun Sekunden. Der in der Standardmaschine verbaute Doppel-Palettenwechsler kann je nach Kundenanforderungen über einen Palettenlinearspeicher oder Roboterzellen beliebig ausgebaut werden.

Die Heckert-Frässpindeln sind bärenstark und wieselflink. Ein breites Spektrum an HSK63- oder HSK100-Spindeln steht zur Verfügung, aus dem die Passende für den speziellen Anwendungsfall ausgewählt werden kann. Für die Maschinenmodelle H40, H50, H60 stehen Frässpindeln mit HSK63 zur Verfügung, für die Modelle H55, H65, H75 jeweils HSK100-Spindeln. Ein patentiertes Werkzeugsystem mit bis 450 Plätzen versorgt auch komplexe Bearbeitungsaufgaben in kürzester Zeit mit genügend Werkzeugen.

Als Human Machine Interface (HMI) steht ein hochauflösender 24“-Touchbildschirm zur Verfügung, der vom Bediener auch mit Handschuhen bedient werden kann. -ari- SMM

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