«Collaborative Roboting» & «Cyber Security» OTS 2018: Nutzen maximieren – Risiken beherrschen

Redakteur: Sergio Caré

«Collaborative Roboting» & «Cyber Security»: Das sind die Hauptthemen des 18. Ostschweizer Technologiesymposiums am 24. August 2018 in der Olma-Halle 2.1 in St. Gallen.

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«Collaborative Roboting» & «Cyber Security»: Das sind die Hauptthemen des 18. Ostschweizer Technologiesymposiums am 24. August 2018 in der Olma-Halle 2.1 in St. Gallen.
«Collaborative Roboting» & «Cyber Security»: Das sind die Hauptthemen des 18. Ostschweizer Technologiesymposiums am 24. August 2018 in der Olma-Halle 2.1 in St. Gallen.
(Bild: VBM / Sergio Caré-Lucas)

In der Fabrik der Zukunft gibt es keine Trennung zwischen automatisierten und manuellen Arbeitsplätzen. Menschen und Roboter arbeiten kollaborativ und optimal zusammen – ohne Trennung, ohne Schutzzaun. Dabei spielt die Vernetzung in der Fabrik eine bedeutende Rolle.

Viele Firmenchefs unterschätzen die Risiken von unzureichender IT-Sicherheit. Immer wieder werden Unternehmen besonders auch KMU Opfer von Hacker-Angriffen. Diese zielen auf die Beschaffung oder Löschung von Unternehmensdaten sowie auf Unterbrüche im betrieblichen Ablauf. Nicht selten werden Unternehmen nach Cyberattacken zudem Opfer von Erpressungen oder erleiden einen massiven Reputationsverlust.

Mit der bereits 18. Durchführung kann das Ostschweizer Technologiesymposium (OTS) auf eine Erfolgsgeschichte zurückblicken. Das OTS wird in Zusammenarbeit mit dem Produktions- und Technologieverbund Ostschweiz (PTV), der Fachhochschule St. Gallen FHS und der Interstaatlichen Hochschule für Technik Buchs NTB unter dem Patronat der IHK St. Gallen-Appenzell durchgeführt. Das OTS bietet eine Plattform für den praxisorientierten Wissenstransfer. Wie in den letzten Jahren wird auch 2018 wieder mit rund 250 Teilnehmern aus der ganzen deutschsprachigen Schweiz, dem süddeutschen Raum und aus Vorarlberg gerechnet.

Nutzen maximieren – Risiken beherrschen

Nachdem am letztjährigen Ostschweizer Technologiesymposium die Erhöhung der Innovationskraft und Marktchancen für KMU thematisiert wurde, möchte die diesjährige Veranstaltung aufzeigen, wie der Nutzen durch den Einsatz kollaborativer Roboter maximiert und die Risiken bezüglich Cyber-Kriminalität beherrscht werden kann. Neben kompetenten Referenten und dem Querdenker Hanspeter Trütsch – Berichterstatter der SRG im Bundeshaus – ist dieses Jahr wieder die Internationale Bodenseehochschule IBH mit an Bord. Die IBH unterstützt mit den angeschlossenen Hochschulen die KMU in der Bodensee-Region bei der Bewältigung von Problemen und Fragestellungen der Industrie. Die IBH wird ihr Angebot den Teilnehmenden sowohl im Rahmen von Fachvorträgen als auch im Rahmen der begleitenden Fachausstellung präsentieren. Somit besteht ausreichend Möglichkeit, Kontakte zu den Hochschulen, vertreten u. a. durch die Fachhochschule St. Gallen FHS, Hochschule für Technik Rapperswil HSR und die Interstaatliche Hochschule für Technik Buchs NTB, im Bereich der Ausbildung, der Beratung oder in der angewandten Forschung zu knüpfen.

«Collaborative Roboting» & «Cyber Security»

Die Mensch-Roboter-Kooperation rückt immer stärker in den Fokus industrieller Einsätze und wird die Produktion nachhaltig verändern. Flexibel, schnell und preiswert sind diese mit geringem Aufwand dann einsatzbereit, wenn sie gebraucht werden. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielseitig und, verglichen mit klassischen Industrierobotern, fast grenzenlos. Neben der dadurch erreichten Produktivitätssteigerung muss speziell auf den Bereich der Sicherheit besonderes Augenmerk gelegt werden. Referenten von Herstellern und aus der Forschung zeigen in den Hauptreferaten und in der Parallelsession Möglichkeiten und Grenzen auf und berichten von gemachten Erfahrungen. Am IBH-Stand werden Anwendungen gezeigt und können Kontakte zu den Hochschulen bzw. Firmen geknüpft werden.

Die Cyberkriminalität hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Während die Vernetzung in der Industrie stetig voranschreitet, unterschätzen viele Firmenchefs die Risiken unzureichender IT-Sicherheit. Sicherheitsexperte Gunnar Porada, CEO innoSec GmbH, ist seit über 25 Jahren in der IT-Security-Branche aktiv und berichtet in seinem Referat und mittels «Live Hacking» über Sicherheitsprobleme. Bekannt wurde er vor allem durch seine spektakulären Vorträge zum Thema «Live Hacking» und Berichterstattungen in internationalen Medien (ZDF-Magazin WISO, ZDF-Nachrichtensendung Heute, ServusTV) über die Angriffsmöglichkeiten auf IT-Systeme.

Das 18. Ostschweizer Technologiesymposium am 24. August 2018 reiht sich damit nahtlos an die vorangegangenen Symposien. Die aktuellen Themen sind für die Bedeutung der Attraktivität des Standortes und für unsere Technologie- und Produktionsleistungen äusserst wichtig. In den gegenwärtig schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen müssen KMU mit offensivem, zukunftsorientiertem Handeln agieren. Ein Schlüsselthema dazu können kollaborative Roboter sein. Nicht zu vergessen sind die Herausforderungen für KMU, die durch die Cyber-Kriminalität entstehen.

Weitere Informationen zum OTS: technologiesymposium.ch

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