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Bearbeitung von Strukturbauteilen
Die optimale Maschine für die Nische bei Strukturbauteilen in der Automobil- und Aerospace-Industrie besetzt künftig das Unternehmen Wenzler als Teil der Heller Gruppe mit der neuen Vertikal-Kammer-Maschine (VKM). Mit hoher Dynamik, Leistungsstärke und 5 Achsen wird die VKM allerdings auch den kaufmännischen Belangen gerecht, denn im Bereich von Strukturbauteilen mit Abmessungen von 1000 mm x 1000 mm sowie einer hohen Agilität punktet das Vertikal-Prinzip. Während herkömmliche Maschinen für die Bearbeitung von Aluminium teilweise mit Sphäroguss ausgelegt sind, konzentriert man sich mit der VKM auf leichte bis mittlere Schnitte und den universellen Einsatz der Maschine. Diese Flexibilität machen das Konzept und die fünf Achsen deutlich. Durch die fünf Achsen lassen sich Winkel im Raum erzeugen und räumliche Interpolationen durchführen. Bei der Bearbeitung von Strukturbauteilen zählen freilich nicht nur Verfahrwege und Dynamik. Speziell beim Umfangsfräsen ist unabdingbar, dass keine Schwingungen auf das Bauteil und die Spindel übertragen werden. Die Schwingungsunempfindlichkeit des Systems wird bei der VKM durch die Nähe der translatorischen Achsen zum Maschinenbett und die Stahl-Schalenbauweise erreicht.
Eine Maschine mit entsprechender Dynamik und Stabilität, grossen Verfahrwegen und schwingungsdämpfend klingt zunächst nahezu wie ein Widerspruch. Mit der VKM scheint das aber gelungen zu sein. Im Gegensatz zu horizontalen Zentren bzw. Fahrständermaschinen erzielt man damit Vorschubgeschwindigkeiten in der Y- und Z-Achse von 100 m/min. Dem eventuell auftretenden Problem der Späneabfuhr begegnet man in Spaichingen mit den 5 Achsen, die translatorisch im Werkzeug und rotatorisch im Werkstück arbeiten. Mehr Universalität kann man in diesem Bereich nicht bieten. Alle Freiheitsgrade, die man in eine Werkzeugmaschine integrieren kann, sind verbaut. Hinzu kommen die gute Zugänglichkeit oder auch die standardisierten Werkzeugschnittstellen. Das heisst, mit der VKM werden die Anforderungen an Standardisierung trotz Leistungs- und Kostenoptimierung zu 100 Prozent erfüllt.
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