Logistik-Plattform

„Pronto“ steigert Effizienz in Rotterdam um 20 %

| Redakteur: Bernd Maienschein

„Pronto“ konnte nur deshalb entwickelt werden, weil die nautischen Daten, die Schiffe verwenden, über die gesamte Supply Chain und auch mit denen der Häfen seit September 2017 übereinstimmen.
„Pronto“ konnte nur deshalb entwickelt werden, weil die nautischen Daten, die Schiffe verwenden, über die gesamte Supply Chain und auch mit denen der Häfen seit September 2017 übereinstimmen. (Bild: Port of Rotterdam)

Mit der ersten Version von „Pronto“ hat der Hafenbetrieb Rotterdam eine digitale Plattform zum Informationsaustausch vorgestellt. Die neue Anwendung soll die Abfertigung der rund 30.000 Schiffe, die jedes Jahr den Rotterdamer Hafen anlaufen, effektiver gestalten und beschleunigen.

Dank „Pronto“ könne die Verweildauer der Schiffe im Rotterdamer Hafen um 20 % verkürzt werden. „Pronto“ sorge dafür, dass durch eine bessere Belegung die Kapazitäten der Hafenterminals effektiver ausgeschöpft werden und dass zahlreiche Dienstleistungen, wie Bunkern, Wartung und Bevorratung, engmaschig geplant und aufeinander abgestimmt werden können.

Dienst wird mit Daten oder gegen Gebühr beglichen

„,Pronto‘ ist ein gutes Beispiel dafür, wie der Hafenbetrieb mit neuen digitalen Anwendungen die Prozesse im Hafen effizienter gestaltet“, sagt Paul Smits, CFO des Hafenbetriebs und verantwortlich für die Digitalisierung, die eine strategische Priorität für den Hafenbetrieb darstelle. Der neue Dienst bietet Reedereien, Agenten, Dienstleistern und Betreibern eine gemeinsame, auf internationalen Standards basierende Plattform für den Austausch aller Port-Call-Informationen. Dadurch können alle Nutzer die mit dem Anlaufen eines Hafens einhergehenden Tätigkeiten optimal planen, ausführen und überwachen.

Davon könnten alle Beteiligten profitieren, ist man sich beim Hafenbetrieb Rotterdam sicher. Dank des jetzt möglichen, eindeutigen Datenaustauschs wird ein Port Call viel intelligenter und effizienter geplant und Schiffe schneller abgefertigt. Wie die Niederländer angeben, wurde „Pronto“ im Rahmen einer zwölfmonatigen Entwicklungsphase gründlich getestet.

„Wir werden die Anwendung nun allen Beteiligten und Mitgliedern der Hafengemeinschaft zur Verfügung stellen, entweder im Austausch gegen Daten oder gegen eine Gebühr“, sagt CFO Paul Smits.

Weitere Beiträge zum Unternehmen:

Port of Rotterdam

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