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Auf der EMO 2011 präsentierte Schaublin Machines SA erstmals die Serie 102-TM mit integriertem Roboter. Ist das Ihre Reaktion auf die zunehmende Nachfrage an vollautomatisierten Maschinenlösungen seitens Ihrer Anwender?
R. Muster: Die Automation wird in Zukunft ein wichtigere Rolle spielen und die Rentabilität in der spanenden Produktion erheblich steigern.
Als Werkzeugmaschinenhersteller kommt man um China nicht mehr herum, Sie sind Kenner des Landes. Wie ist Schaublin Machines SA hier aufgestellt und wie wollen Sie in Zukunft den chinesischen Markt bearbeiten?
R. Muster: Wir arbeiten sehr eng mit unserem Vertreter in China zusammen. Die nächste Frage ist: Wollen wir eine Niederlassung in China eröffnen? Das Problem in diesem Zusammenhang ist, dass die Fixkosten in China sehr hoch sind, deshalb sind wir noch ein wenig zögerlich. Dafür haben wir in Indien Ende letztes Jahr eine Filiale aufgemacht. Es ist ein sehr wichtiges Land für uns und wird in diesem Jahr alle Umsatzrekorde brechen. Eine zweite Niederlassung haben wir in Deutschland, hier läuft es recht gut, trotz des schwierigen Wechselkurses. Möglicherweise liegt es an unseren aussergewöhnlich genauen Maschinen, die nur wenige Hersteller anbieten können.
Sie sind international für Ihre Unternehmensgrösse sehr gut aufgestellt, wie hält man mit einem 120-Mitarbeiter-KMU den weltweiten Service am Laufen?
R. Muster: Wir schulen die Mitarbeiter unserer Filialen und unsere Vertreter regelmässig von der Schweiz aus. Zusätzlich gehen unsere Serviceleute in die verschiedenen Länder, um gratis Service anzubieten, zusammen mit den dort ansässigen Vertretern. Somit wird – abgesehen davon, dass dies eine ausgezeichnete Marketingaktion ist – auch noch zusätzlich geschult.
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