Fertigungstechnik Schaublin Machines: präzise in die Zukunft

Redakteur: Matthias Böhm

>> Bei kaum einem Unternehmen steht Präzision derart im Fokus, wie bei dem Drehmaschinenhersteller Schaublin Machines SA. Jetzt kommen auch Produktionsmaschinen für den Präzisionsbereich hinzu. Wir sprachen mit dem Direktor Rolf Muster, wie man als typisches WZM-KMU trotz des starken Schweizer Frankens seine Margen hält. Er sagt darüber hinaus, wo aus seiner Sicht die Grenzen der Präzision erreicht sind und auf was Sie setzen müssen, damit Sie auch in 15 Jahren den Präzisionsmaschinenmarkt beherrschen.

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(Bild: M. Böhm/Schaublin)
(Bild: M. Böhm/Schaublin)

SMM: Herr Muster, als Präzisionsdrehmaschinenhersteller verfügen Sie über einen starken Heimmarkt. Das sollte Ihnen in der aktuellen Währungssituation sicher Luft verschaffen, sehen Sie das auch so?

Rolf Muster: Das stimmt, wir sind in der Schweiz mit unseren Präzisionsmaschinen aussergewöhnlich gut verankert, was uns definitiv Luft verschafft. Aufgrund des Schweizer Marktes alleine können wir natürlich nicht existieren. Aktuell kommt uns die recht gute Auftragslage in den BRIC-Staaten zugute.

Thema Schweizer Franken: Ist die Nachfrage aufgrund Ihrer Sonderstellung als Hochpräzisions-Drehmaschinenhersteller – und somit mit gewissen Alleinstellungsmerkmalen – nach wie vor hoch?

R. Muster: Der hohe Franken schadet uns erheblich. Solange sich der Franken nicht auf 1,40 Franken einpendelt, werden wir in der Euro-Zone beachtliche Probleme haben. Die Verluste, welche wir im Moment in der Euro-Region machen, werden durch die BRIC-Länder ausgeglichen. Aber das ist keine befriedigende Situation.

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