Investitionsprogramm

Schunk investiert 85 Mio. Euro in Fertigungsstandorte

| Redakteur: Victoria Sonnenberg

Größtes Teilprojekt: Am Kompetenzzentrum für Greifsysteme in Brackenheim-Hausen investiert Schunk fast 40 Mio. Euro. Vor allem der Bereich Mechatronik soll hier gestärkt werden.
Größtes Teilprojekt: Am Kompetenzzentrum für Greifsysteme in Brackenheim-Hausen investiert Schunk fast 40 Mio. Euro. Vor allem der Bereich Mechatronik soll hier gestärkt werden. (Bild: Schunk)

Bis Mitte 2020 sollen 85 Mio. Euro in die Standorte Brackenheim-Hausen, Mengen, St. Georgen und Morrisville/USA fliessen und zusätzlich rund 42.000 m² Produktions- und Verwaltungsfläche entstehen.

Neben der Erweiterung der Produktionsfläche entstand bei der Schunk Intec USA ein grosszügiger Verwaltungsneubau, der durch seine offene Architektur zu Kreativität und zum Querdenken animieren soll. Im neu geschaffenen Kundenzentrum können Anwender die Komponenten von Schunk live erleben und in Technologieforen sowie Workshops zusätzliches Know-how erhalten.

Unter dem Motto „One Team – One Family – One Future“ wurde der rund 4000 m2 grosse Neubau Anfang Mai mit einem offiziellen Festakt und anschliessendem Familientag eingeweiht. An der Seite der geschäftsführenden Gesellschafter Heinz-Dieter Schunk und Henrik A. Schunk zeigte sich US-Geschäftsführer Milton Guerry begeistert von den Möglichkeiten, die die Investition für die Zukunft bietet, heisst es.

Schunk als grossartiges Beispiel gewürdigt

Anthony Copeland, Wirtschaftsminister von North Carolina, würdigte Schunk als grossartiges Beispiel eines Unternehmens, das Arbeitsplätze schafft und die Vorzüge von North Carolina als Wirtschaftsstandort herausstellt. Die grösste Auslandsniederlassung von Schunk war 1992 gegründet worden, um die Nähe zu den amerikanischen Kunden und zu den Niederlassungen deutscher Konzerne sicherzustellen. Diese Strategie ist voll und ganz aufgegangen: Mit der Fertigung vor Ort gewährleistet man kurze Lieferzeiten und eine hohe Flexibilität, insbesondere wenn es um spezifische Komponenten geht, die speziell für den amerikanischen Markt produziert werden. Heute übernimmt der Standort USA innerhalb der Unternehmensgruppe eine führende Rolle für den gesamten nord- und südamerikanischen Markt. Insgesamt fast 10 Mio. Euro hat sich Schunk den Ausbau des Standorts kosten lassen.

Hinzu kommen 40 Mio. Euro am Kompetenzzentrum für Greifsysteme in Brackenheim-Hausen, nur fünf Kilometer vom Stammsitz Lauffen entfernt. Die Erweiterung umfasst hier eine Fläche von 22.000 m2 und entspricht einer Verdoppelung der bisher vorhandenen Produktionsfläche. Weitere 30 Mio. Euro investiert Schunk am Kompetenzzentrum für Drehtechnik und stationäre Spannsysteme in Mengen, Landkreis Sigmaringen. Hier kommen 12.000 m2 für Produktion, Forschung und Entwicklung hinzu. 5 Mio. Euro wurden am Standort St. Georgen im Schwarzwald investiert, wo die Produktionsfläche mit einem Plus von 4200 m2 verdoppelt wurde.

Konsequente Investition in die Zukunft

Das Gesamtvolumen von 85 Mio. Euro sieht der geschäftsführende Gesellschafter, CEO, Henrik A. Schunk, als konsequente Investition in die Zukunft des Unternehmens: „In den kommenden Jahren werden wir weltweit einen Boom der Automatisierung und Digitalisierung erleben, der nur mit den entsprechenden Kapazitäten zu bewältigen ist“, erläutert der Firmenchef.

Schon seit mehreren Jahren setzt Schunk erfolgreich auf diese beiden Trends und bündelt gezielt Ressourcen und Know-how. Vor allem bei mechatronischen und zunehmend auch intelligenten Spannmitteln und Greifsystemen erwartet Henrik Schunk hohe Wachstumsraten.

Dieser Beittrag stammt von unserem Partnerportal maschinenmarkt.vogel.de

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