10- bis 20-faches Zeitspanvolumen – HSC und HPC = HSPC

Sensationelle Schweizer Fräser-Entwicklung

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Geheim: neuartige Beschichtung

Ein robuster Schneidenkeil, ein radialer Hinterschliff und eine gezielte Kantenpräparation sind verantwortlich für eine hohe Schneidkantenqualität und -stabilität. Einen wichtigen Beitrag zur Standzeit leistet auch die Beschichtung, neuartig und ebenfalls spezifisch für die schwer zerspanbaren Metalle konzipiert.

Dank einem extrem tiefen Reibungskoeffizienten und einer verminderten Affinität gegenüber Stahl bilden sich keine Aufbauschneiden. Zudem zeichnet sie sich durch eine hohe Oxidationsbeständigkeit und Warmhärte aus. Das hilft mit, die Temperatur im grünen Bereich zu halten, es kommt nicht zu einem «Verbrennen» der Schneiden, was sich wiederum positiv auf die Lebensdauer des Werkzeugs und auf die Qualität der Oberfläche auswirkt.

Genial: «coole» Kühlung

Die Essenz der Innovation steht jedoch im Zusammenhang mit dem «coolen» Teil des Namens. Generell gilt: Trockenbearbeitung ist bei rostfreien Stählen nicht möglich, durch die schlechte Wärmeleitfähigkeit des Werkstoffs würde sich das Werkzeug zu sehr erhitzen, die Schneiden verbrennen.

Die Verwendung eines Kühlmittels ist ein Muss. Beim Mikrofräser von Mikron Tool leiten drei bis vier interne durch den Schaft geführte Kühlkanäle den Kühlmittelstrahl immer dem Werkzeugdurchmesser entlang bis an die Schneiden. Das Resultat ist ein gezielter und massiver Kühleffekt dort, wo er notwendig ist: an den Schneiden, und das in jeder Bearbeitungsposition.

Spezielle Kühlkanal-Querschnitte

Gleichzeitig werden die Späne kontinuierlich aus dem Fräsbereich weggespült, wo sie den perfekten Fräsvorgang stören würden und die Qualität der Oberfläche negativ beeinflussen könnten. Im Verhältnis zum kleinen Durchmesser der Fräser sind die Kühlkanäle gross gewählt. Der dadurch mögliche hohe Volumenstrom an Kühlschmiermittel wirkt äusserst effizient; die durch die Reibung erzeugte Hitze wird vom Schneidöl weitgehend aufgenommen und abgeführt. Sehr interessant ist auch, dass an die Filterung und den Kühlmitteldruck keine besonderen Anforderungen gestellt werden, sodass diese Werkzeuge auch auf konventionellen Maschinen gewinnbringend eingesetzt werden können.

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