«Dieses Werkstück», H.-P. Baumgartner zeigt auf ein Frästeil für die Montage, «mussten wir von einem Zulieferanten fertigen lassen, weil unser Werkzeugbau zu teuer war. Wir verfügten nicht über eine optimale Fertigungslösung für ein solches Werkstück. Mit der Investition vor sechs Jahren in das Bearbeitungszentrum Stama MC 726/M hat sich die Situation geändert. Allerdings haben wir den gesamten Fertigungsprozess des Werkstücks von der Rohteilebeschaffung bis zum Fertigteil neu überdacht. Die Teile wurden früher aus Sphäroguss-Rohlingen gefertigt und für die Rückseitenbearbeitung mussten sie per Hand umgespannt werden. Mit dem Stama-BAZ können wir ab Stange 6-Seiten-Komplettbearbeitung realisieren.»
Keine bessere Lösung
Gustav Fricker (Geschäftsführer, Stama Swiss GmbH) betont in diesem Zusammenhang die spezifischen Vorteile des Stama-Konzepts: «Wenn die Anwendungen, wie in diesem Beispiel, auf das Maschinenkonzept zugeschnitten sind, dann gibt es technologisch und wirtschaftlich keine bessere Alternative als unser modulares Stama-System. Die Stama-Zentren sind keine Universalmaschinen, auch das sollte hier erwähnt werden. Ich tue niemandem einen Gefallen, wenn ich ihm eine Maschine für Bauteile empfehle, mit der er sie nicht mehr wirtschaftlich produzieren kann. Ideal sind Werkstücke mit einem sehr hohen Fräsanteil, Drehoperationen inklusive. Von Einzelteilen bis hin zu grösseren Serien, auch wechselnd.»