Fertigungstechnik

SFS setzt auf Prozessoptimierung

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H.-P. Baumgartner bestätigt die Vorteile: «Werkstücke, die wir früher auf klassischen Fräsmaschinen bearbeiteten, mussten wir für die Rückseitenbearbeitung generell umspannen. Das kostet Zeit und Geld. Auf der Stama geht das in einem Prozess, das ist genial. Auch die Bearbeitung ab Stange ist ideal. Natürlich muss das Endergebnis stimmen. Bisher hatten wir, wie bereits erwähnt, dieses Werkstück aus einem Gussrohteil gefertigt. Die Zerspanung ab dem Gussrohteil hatte den Vorteil, dass wir ein geringeres Spanvolumen hatten, weil es auf die Endkontur abgestimmt war, das kann ein wichtiger Aspekt sein. Auf der anderen Seite benötigen wir einen zusätzlichen Umformprozess. Wenn wir ab Stange fertigen, habe ich in der Regel mehr Spanvolumen pro Bauteil. Aber da man bei der Stama unterschiedlichste Stangenprofile einwechseln kann, lässt sich diesbezüglich ein guter Kompromiss finden.» Das Bauteilspektrum, das auf der Stama gefertigt wird, wird zunehmend grösser. Mittlerweile laufen 100 verschiedene Teile auf ihr. Die Losgrössen bewegen sich zwischen 10 bis 250 Stück. H.-P. Baumgartner: «Unser Werkzeugbauleiter Kurt Sieber ist dermassen von dem Stama-Konzept überzeugt, dass er uns immer wieder Bauteile auf die Maschine bringen will. Aber sie ist mittlerweile stark ausgelastet. Die Maschine läuft bei uns etwa 4000–4500 Stunden pro Jahr, das ist recht anspruchsvoll. Sie ist seit 2005 im Einsatz und produziert sehr zuverlässig. Bereits nach drei Jahren hat sich die Maschine amortisiert». <<

* Chefredaktor SMM

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