Safety first Sicher mit Robotern zusammenarbeiten

Redakteur: Silvano Böni

>> An Industriearbeitsplätzen entstehen immer häufiger kritische Situationen, welche zu schweren Arbeitsunfällen führen können. Mit der «4Save»-Toolbox von Fraunhofer kommt es zu diesen Gefahren erst gar nicht. Vor kurzem zeigten die Forscher die neueste Version des Sicherheitssystems mit der visuellen Überwachung «Eye4Save».

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Mit Hilfe von Kamerasystemen scannt die Software «Link4Save» die Produktionshalle und kann bei kritischen Situationen Roboter sofort stoppen.
Mit Hilfe von Kamerasystemen scannt die Software «Link4Save» die Produktionshalle und kann bei kritischen Situationen Roboter sofort stoppen.
(Bild: Fraunhofer)

Roboter übernehmen in der industriellen Fertigung immer mehr Aufgaben: Sie schweissen und schrauben Bauteile millimetergenau zusammen, transportieren tonnenschwere Werkstoffe oder verpacken, palettieren und stapeln die fertigen Produkte. Auch ihre Anzahl nimmt stetig zu und so wird in den Fabrikhallen der Platz immer enger, denn elektronische Arbeitsmaschinen und das zuständige Fachpersonal an Montagebändern und Roboterstrassen kommen sich zunehmend in die Quere. Das führt zu einem erhöhten Unfallrisiko für die Beschäftigten. Schwer einsehbare Arbeitsbereiche oder tote Winkel bergen dabei das grösste Gefahrenpotential. Gefragt sind deshalb Sicherheitssysteme, die auch bei zunehmender Roboteranzahl und Arbeitsgeschwindigkeit für mehr Schutz der Mitarbeiter sorgen.

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