Erstes SMM-Fertigungssymposium in Luzern Fertigungsprozesse im Fokus

Von SMM 2 min Lesedauer

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Am 3. Dezember 2026 findet die Premiere des SMM-Fertigungssymposiums in der Messe Luzern statt. Fach- und Führungskräfte aus verschiedenen Verantwortungsbereichen und Branchen erhalten dort ein Forum zum Erfahrungsaustausch und können sich über innovative, richtungsweisende Technologien sowie handfeste Praxisbeispiele aus den Bereichen Zerspanung und Automatisierung informieren. Im Interview verrät SMM-Chefredaktor Matthias Böhm, was die Teilnehmenden inhaltlich erwarten können.

Am SMM Fertigungssymposium geht es rund um Fertigungsprozesse mit dem Fokus auf spanende Bearbeitungsverfahren sowie vor- und nachgelagerter Prozesse.  (Bild:  Vogel Communications Group)
Am SMM Fertigungssymposium geht es rund um Fertigungsprozesse mit dem Fokus auf spanende Bearbeitungsverfahren sowie vor- und nachgelagerter Prozesse.
(Bild: Vogel Communications Group)

SMM: Herr Böhm, welche Branchenexperten erwarten Sie beim SMM-Fertigungssymposium?

Matthias Böhm: Als Referenten haben bereits Spezialisten für Werkzeuge und Werkzeugmaschinen aus zahlreichen international bekannten und führenden Unternehmen zugesagt.

Worüber werden die Experten berichten?

M. Böhm: Wir möchten ein breites Spektrum an Technologien vorstellen. Unsere Referenten decken die gesamte Bandbreite der Leistungen im Produktionsablauf ab: von Fertigungsplanung und Konstruktion über Werkzeugmaschinen und -komponenten bis zu Spannsystemen, Werkzeugen, Automatisierungslösungen und Software.

Das klingt zunächst allgemein. Welche Schwerpunkte dürfen Teilnehmende erwarten, damit sie aktuelles Wissen und praxisnahe Erkenntnisse mitnehmen?

Matthias Böhm, Chefredaktor SMM: «Im Mittelpunkt steht die Prozesssicherheit.»(Bild:  Thomas Entzeroth)
Matthias Böhm, Chefredaktor SMM: «Im Mittelpunkt steht die Prozesssicherheit.»
(Bild: Thomas Entzeroth)

M. Böhm: Die Referenten konzentrieren sich auf die industrielle Praxis und zeigen konkrete Beispiele aus bereits installierten Systemen. Ausserdem stellen sie Neuentwicklungen vor. Anhand dieser Beispiele erklären sie, wie zukunftsweisende Strategien, Werkzeuge, Verfahren, Maschinen, Software, Automatisierung und Digitalisierung die Produktion effizienter und wirtschaftlicher machen.

Welche Produktionsverfahren und -technologien werden konkret behandelt?

M. Böhm: Wir vermitteln die gesamte Bandbreite, setzen jedoch einen Schwerpunkt auf spanende Bearbeitungsverfahren wie Drehen, Fräsen, Drehfräsen, Entgraten und Schleifen. Für kleine und mittlere Produktionsunternehmen in der Schweiz spielen diese Verfahren eine besondere Rolle. Oft entscheiden Details über den technischen und wirtschaftlichen Erfolg. Unsere Referenten berichten deshalb etwa über wirksame Kühlschmierungen, optimale Spanbildung bei komplexen Bearbeitungen und speziell optimierte Schneidstoffe für neue und anspruchsvolle Werkstoffe.

Auf welche Kriterien werden die Referenten besonders eingehen, um Unternehmen bei der Produktionsoptimierung und für den künftigen Erfolg zu unterstützen?

M. Böhm: Im Mittelpunkt steht die Prozesssicherheit. Darüber hinaus geben die Referenten praktische Anregungen, wie kombinierte Verfahren auf automatisierten Maschinen möglichst komplette Bearbeitungsprozesse ermöglichen. Vorgestellt werden auch automatisierte Nachbearbeitungslösungen, beispielsweise das Entgraten und Reinigen mithilfe universell programmierbarer Roboter. Durch diese Themenvielfalt bietet das SMM-Fertigungssymposium einem breiten Teilnehmendenfeld wertvolle Ansatzpunkte zur Optimierung der eigenen Produktion.

Für welche Besucher und Besucherinnen lohnt sich eine Teilnahme am SMM-Fertigungssymposium in Luzern besonders?

M. Böhm: Besonders profitieren Fach- und Führungskräfte aus kleinen und mittleren Unternehmen, vor allem aus Zulieferbetrieben. Solche Unternehmen stehen unter wirtschaftlichem Druck. Sie müssen bei zunehmend kleineren Serien eine immer grössere Variantenvielfalt flexibel, produktiv und wirtschaftlich herstellen. Das gelingt nur mit durchdachten Strategien, passenden Verfahren und geeigneten Technologien. Unsere Referenten zeigen das anhand konkreter Praxisbeispiele. Zusätzlich bietet das SMM-Fertigungssymposium die Chance zum branchenübergreifenden Austausch und zu persönlichen Gesprächen, in denen Teilnehmende vom Wissen und den Erfahrungen anderer profitieren können.

Call for Speakers

Stand heute sind noch einige wenige Slots für Vorträge verfügbar. Unternehmen, die Interesse haben, einen technologisch orientierten Fachvortrag beim SMM-Fertigungssymposium zu halten, können dies direkt mit dem SMM-Chefredaktor Matthias Böhm besprechen (Tel. +41 78 77 66 367,
matthias.boehm@vogel-communications.ch).
Thematisch geeignet sind beispielsweise Neu- oder Weiterentwicklungen im Bereich der spanenden Fertigung oder Praxisbeispiele von Fertigungslösungen. Auch Automationsprozesse und die besonderen Herausforderungen von Automationslösungen bei kleinen Losgrössen stossen immer auf grosses Interesse.

Weitere Informationen

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