Verbindungstechnik im Leichtbau

So befestigen Weltmeister

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Klebeprozess gekrümmter Lastenverteiler

Bei der Montage der Karosserie am gewölbten Carbon-Monocoque geht das Tera-TU-Graz-Team neue Wege. «Wir setzen von KVT-Fastening entwickelte, dreidimensionale Lastenverteiler ein, die mit einer innovativen Klebetechnologie in Rekordzeit am Monocoque zuverlässig anzubringen sind», weiss Michael Semper. In der Automobilindustrie ist das Nassklebeverfahren Standard, bei dem ein spezieller Klebstoff appliziert wird und das Teil innerhalb von 20 bis 30 Sekunden an der Oberfläche durch Trocknung festklebt.

Thema Sicherheit: Ausreisstests an der TU Graz

Bei Ibex kommt eine erhitzte Klebstofftablette zum Einsatz, die beim Abkühlungsprozess innerhalb von Sekunden eine feste Verbindung herstellt. Dieses Verfahren ist bereits im Einsatz, um Regensensoren an Windschutzscheiben anzubringen. Für sicherheitsrelevante Befestigungen werden derzeit jedoch noch Ausreisstests an der TU Graz durchgeführt, bevor im Sommer 2015 der Zusammenbau aller Teile über die Bühne geht.

Den Leichtbau weiterentwickeln

Die Mitglieder der Tera-TU-Graz-Gruppe setzen beim Ibex-Projekt ihr erworbenes theoretisches Wissen in die Praxis um und verfassen dabei auch ihre Abschlussarbeiten. Dabei bieten ihnen die Partnerunternehmen Know-how und Einblicke in aktuelle Produkt- und Marktentwicklungen. «Gemeinsam mit KVT-Fastening folgen wir unserem Grundprinzip der maximalen Effizienz und kommen den hohen Anforderungen der Strassentauglichkeit unseres E-Mobils ein Stück näher», resümiert M. Semper. KVT-Fastening-Experte Martin Trausner fügt hinzu: «Durch die Zusammenarbeit mit dem Grazer Studententeam erhalten wir die Möglichkeit, Verbindungstechnologien und Fügeverfahren für den Leichtbau zu testen und weiterzuentwickeln, die Aufgabenstellungen der Automotive-, Raum- und Luftfahrtindustrie lösen.» <<

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