ABB Jahresbericht 2020 Solider Abschluss eines herausfordernden Jahres

Redakteur: Anne Richter

Für das Geschäftsjahr 2020 meldet ABB sowohl einen Auftrags- als auch Umsatzrückgang von sieben Prozent, wobei sich im 4. Quartal schon wieder ein Aufwärtstrend abzeichnete. Das operative EBITA lag bei 2899 Millionen US-Dollar bei einer Marge von elf Prozent

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Das schwimmende Solarkraftwerk in den Alpen wurde asgerüstet mit Mittel- und Niederspannungsanlagen von ABB und soll für die harrschen Hochgebirgsbedingungen gut gerüstet sein.
Das schwimmende Solarkraftwerk in den Alpen wurde asgerüstet mit Mittel- und Niederspannungsanlagen von ABB und soll für die harrschen Hochgebirgsbedingungen gut gerüstet sein.
(Bild: Romand Energie)

Das führende Engineering-Unternehmen ABB hat die Geschäftszahlen 2021 veröffentlicht. Björn Rosengren, CEO von ABB, kommentiert: «Im vierten Quartal hat sich das Marktumfeld gegenüber dem Vorquartal verbessert. Dennoch ist die Situation in einigen wichtigen Absatzmärkten herausfordernd geblieben und die Inputkosten sind gestiegen. Gleichzeitig hat die Unsicherheit aufgrund der Covid-19-bedingten Einschränkungen im Laufe des Quartals zugenommen. Der Auftragseingang blieb im Vergleich zum Vorjahr weitgehend stabil, auch dank Grossaufträgen im Schifffahrtssegment des Geschäftsbereichs Industrieautomation. Die operativen Margen haben vom robusten Leistungsausweis des Geschäftsbereichs Elektrifizierung und der soliden Leistung des Geschäftsbereichs Antriebstechnik profitiert.»

Laut Geschäftsbericht verringerte sich der Auftragseingang um 7 Prozent, wobei die Covid-19-bedingten Produktionseinbussen in allen Geschäftsbereichen zu spüren waren. Im Geschäftsbereich Robotik & Fertigungsautomation verschärften die Belastungen durch Covid-19 die ohnehin herausfordernde Lage in der Fertigungsindustrie.Die anderen Geschäftsbereiche waren robuster und verzeichneten gegenüber geringere Auftragseinbussen. Aufträge für digitale Lösungen von ABB legten deutlich zu, da die Akzeptanz der Kunden von Fern-Inbetriebnahmen und von der Einführung von digitalen, virtuellen Angeboten im Zuge der Pandemie stark beschleunigt wurde. Positiver Treiber war die robuste Entwicklung in China, wo die Aufträge stabil blieben. Auch der Umsatz ging im letzten Gschäftsjahr um 7 Prozent zurück, wobei alle Geschäftsbereiche Einbussen meldeten. Das operative EBITA sank gegenüber dem Vorjahr um 7 Prozent. Die operative Marge war mit 11,1 Prozent stabil, unterstützt durch die Umsetzung von Effizienzmassnahmen und Kostensenkungen. -ari-

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