Mapal: Bohrwerkzeuge für Stahlbau Stahlträger wirtschaftlich und prozesssicher bohren

Redakteur: Konrad Mücke

Stahlträger und Profile für den Stahlbau sind an zahlreichen Positionen zu bohren. Prozesssicher und wirtschaftlich gelingt dies mit den Wendeschneidplatten-Bohrern QTD-Steel-Pyramid von Mapal. Sie erreichen zehnfache Standmengen verglichen mit bisher üblichen Bohrern.

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Exakt zentrieren: zum Bohren in Baustahlträgern konzipierte Bohrer QTD-Steel-Pyramid mit Pyramidenspitze und wechselbaren, beschichteten Schneidplatten aus Hartmetall.
Exakt zentrieren: zum Bohren in Baustahlträgern konzipierte Bohrer QTD-Steel-Pyramid mit Pyramidenspitze und wechselbaren, beschichteten Schneidplatten aus Hartmetall.
(Bild: Mapal)

Stahlträger werden überwiegend aus Altmetall hergestellt. Man nutzt sie beim Bau von Hallen, Brücken und Gebäuden, im Bergbau, für Anlagen im Transport- und Logistikwesen sowie im Maschinen- und Fahrzeugbau. Werden beispielsweise beim Sanieren und Renovieren von Gebäuden tragende Wände entfernt, dienen Stahlträger dazu, Geschossdecken zu stützen und somit die Statik aufrechtzuerhalten.

Labile Zerspanungsverhältnisse

Normen geben die Abmessungen, die Massen und die statischen Festigkeiten, bezogen auf die Profilquerschnitte, vor. Sie definieren zudem die Positionen für Bolzenbohrungen und deren Durchmesser. Beim Einbringen dieser Bohrungen sind besondere Bedingungen zu beachten. Die Bearbeitungsverhältnisse sind labil, die Dicken der Profilwandungen können differieren und die Werkstoffeigenschaften können variieren. Ein Stahlbauunternehmen in Australien war mit der Zuverlässigkeit und der Prozesssicherheit seiner ehemals eingesetzten Bohrwerkzeuge unzufrieden. Die Standwege der Bohrer schwankten stark. Insbesondere klemmende Späne verursachten, dass Bohrer bereits nach etwa 150 Bohrungen ausgetauscht werden mussten.

Auf Baustahl und Profile spezialisiert

Experten des Werkzeugherstellers Mapal konfigurierten einen Bohrer QTD-Steel-Pyramid mit 18 mm Durchmesser. Diese Bohrwerkzeuge sind speziell prädestiniert, um Stahlträger und Profile zu bearbeiten. Ihre Schneidplatten bestehen aus einem beschichteten Hartmetall, das speziell zum Be­arbeiten von Baustahl ausgelegt ist. Für eine optimale Übertragung der Kräfte in den gehärteten Plattensitz sind die Schneidplatten formschlüssig prismatisch eingebettet und mit einer Schraube gehalten. Dank einer Pyramidenspitze zentrieren die Bohrer auch unter schwierigen Verhältnissen zuverlässig. Der freigelegte Rücken sorgt dafür, dass Späne sicher abgeführt werden. Gespannt werden die Bohrer über einen Zylinderschaft. Für optimale Stabilität und das Übertragen hoher Drehmomente sorgen Spannfutter von Mapal. Gebohrt wird bei Minimal-Mengen-Schmierung (MMS) bei 63 m/min Schnittgeschwindigkeit, entsprechend 1115 min-1 Drehzahl, und 0,3 mm Vorschub pro Umdre­hung. Der nunmehr genutzte Bohrer
QTD-Steel-Pyramid fertigt prozesssicher bis zu 2000 Bohrungen.

Zuverlässig grosse Standmengen

Neben deutlich längeren Standzeiten bieten die für den Stahlbau konzipierten Bohrer von Mapal einige weitere Vorteile. Die Späne werden besser gebrochen. Sie sind deutlich kürzer und damit leichter abzutransportieren. Schwierigkeiten mit klemmenden Spänen entfallen. Auch bei schwankenden Wanddicken – beim Stahlbauer in Australien zwischen 3 und 12 mm – arbeiten die Bohrer QTD-Steel-Pyramid prozesssicher. Sie erzeugen eine exzellente Bohrungsqualität. Der Bohrungsaustritt ist gratarm. Zudem lassen sich die Schneidplatten schnell und einfach wechseln. Sie erweisen sich als wirtschaftlich und verringern zudem den Verbrauch an Ressourcen, verglichen mit Bohrwerkzeugen aus Vollhartmetall. - kmu - SMM

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