75 Jahre Swissmechanic Swissmechanic feierte Jubiläum im KKL Luzern

Redakteur: Susanne Reinshagen

Der Branchenverband Swissmechanic konnte kürzlich sein 75-jähriges Bestehen im KKL Luzern feiern. Den rund 400 Besuchern wurde ein spannendes Programm geboten, u. a. mit Referaten von Bundesrat Johann Schneider-Ammann und Fraisa-CEO Josef Maushart.

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Viele folgten der Einladung von Swissmechanic.
Viele folgten der Einladung von Swissmechanic.
(Bild: Matthias Böhm)

Swissmechanic, der Arbeitgeber-, Fach- und Berufsverband der KMU in der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (MEM) feierte gestern im KKL Luzern sein 75-Jahre-Jubiläum. Vor über 400 Gästen aus Wirtschaft und Politik riefen der Verbandspräsident Felix Stutz und der Verbandsdirektor Oliver Müller die Mitglieder auf, sich vermehrt politisch zu engagieren. Die Abstimmungskampagne zur Mindestlohn-Initiative habe gezeigt, dass authentische Unternehmer und deren Meinungen vermehrt gefragt seien. Swissmechanic-Unternehmen seien die klassischen Vertreter der Schweizer KMU-Wirtschaft. Viele davon werden von Patrons geführt und beschäftigen zwischen 5 und 80 Mitarbeitende. Oliver Müller betonte: «Wir müssen alles tun, um die Rahmenbedingungen für unsere KMU-Betriebe zu verbessern und sie auch im Export zu unterstützen. Schweizer Qualität ist international gefragt, es liegt an uns, dies mit unserem wichtigsten Kapital, einem gut ausgebildeten Nachwuchs, nachhaltig zu wahren.»

Schneider-Ammann mit Offensive für die Berufsbildung

In seinem Referat informierte Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann über die Pläne seines Departementes SBFI, die Berufsbildung und insbesondere die Höhere Berufsbildung zu stärken. «Das SBFI arbeitet an einem umfassenden Massnahmenpaket zur Stärkung der Höheren Berufsbildung. Wesentliches Element dieser Stärkung ist die Verbesserung der Finanzierung der Vorbereitungskurse auf Berufs- und Höhere Fachprüfungen.» Absolventinnen und Absolventen solcher Kurse sollen künftig nicht stärker belastet werden als ihre Kolleginnen und Kollegen an den Hochschulen. «Die Schaffung gleich langer Spiesse in der Finanzierung der Angebote an Universitäten und Fachhochschulen einerseits und Höheren Fachschulen andererseits ist von zentraler Bedeutung, wenn wir die nicht-akademische Arbeit fördern wollen», führte Schneider-Ammann weiter aus. Er werde dem Bundesrat noch vor Ende August ein Finanzierungsmodell vorschlagen, das die Absolventinnen und Absolventen der Höheren Berufsbildung ab dem 1. Januar 2017 nachhaltig verbessern wird. Zum geplanten Massnahmenpaket würden ausserdem weitere Elemente gehören. Die Implementierung eines Nationalen Qualifikationsrahmens für die Abschlüsse der Berufsbildung sowie die Erstellung von Diplom-Zusätzen. Diese sollen sicherstellen, dass sich die Schweizer Berufsleute auf dem internationalen Arbeitsmarkt bewegen können. Ausserdem brauche es verstärkte Marketingmassnahmen im Bereich der Höheren Berufsbildung.

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