Wasserdichtheits-Testgerät für Regenbekleidung Trocken durch den Regen

Redakteur: Silvano Böni

>> Wer konkurrenzfähig bleiben will, muss mit den Entwicklungen des Marktes Schritt halten: Bessere Genauigkeit, höhere Geschwindigkeit, grösserer Funktionsumfang und tieferer Preis sind typische Forderungen. Dazu sind oft neue, interdisziplinäre Kompetenzen notwendig, wenn die herkömmlichen Verfahren nicht mehr ausreichen. Der folgende Bericht zeigt, dass die enge Zusammenarbeit mit dem externen Spezialisten diese Lücken schliessen kann, wenn diese Kompetenzen intern fehlen.

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Das Wasserdichtheits-Prüfgerät FX 3000 IV von Textest.
Das Wasserdichtheits-Prüfgerät FX 3000 IV von Textest.
(Bild: Textest)

Obwohl nicht SI-konform, ist der Begriff der Wassersäule weitherum gebräuchlich. Beispielsweise auf Etiketten von atmungsaktiver Regen- und Funktionsbekleidung treffen wir ihn an. Er bezeichnet den hydrostatischen Druck, dem ein Gewebe standhält, und ist somit ein Mass für die Wasserdichtheit. Die entsprechende Einheit mWS (Höhe der Wassersäule in Metern) kommt daher, dass mit Hilfe der Gewichtskraft am unteren Ende eines mit Wasser gefüllten Zylinders (Säule) ein Druck aufgebaut wird. Dort wird beim klassischen Test der Prüfling angebracht, also beispielsweise ein Stück Zeltstoff. Die Frage beim Dichtheitstest lautet: Bei welcher Höhe der Wassersäule beginnt das Wasser den Prüfling zu durchdringen? Der entsprechende Druck ist ein wichtiges Mass in der Textilbranche.

Hydrotester für Regenbekleidung

Die Firma Textest AG in Schwerzenbach ist seit über 40 Jahren spezialisiert in der Entwicklung und dem weltweiten Vertrieb von Messgeräten für die Textilindustrie. Das neuste Produkt im Hause Textest ist der FX 3000 IV Hydrotester, ein Instrument für die Messung der Wasserdichtheit nach allen wichtigen nationalen und internationalen Normen. Selbstverständlich wird nicht mit einer tatsächlichen Wassersäule gearbeitet, sondern der Messdruck wird elektronisch geregelt. Im Gegensatz zu den vorangegangenen Modellen kann das aktuelle Gerät beliebig programmierbare Druckprofile abfahren und einen maximalen Druck von 5.0 bar (ca. 50 mWS) aufbauen.

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Ebenfalls neu ist unter anderem eine grafische Benutzeroberfläche mit farbigem Touchscreen, USB- und Netzwerkanschluss sowie Datenabruf über einen integrierten Webserver. Das Instrument ist zudem in verschiedenen Ausführungen und mit diversen Optionen lieferbar, zum Beispiel mit einem externen Druckluftanschluss, mit integrierter Pumpe, mit pneumatischem Andruck der Probe, mit optionalem Protokolldrucker usw.

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