Integrieren statt komplizieren Federsysteme gehen den smarten Weg – sie werden monolithisch

Quelle: U-Flex 4 min Lesedauer

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Die U-Flex GmbH geht unkonventionelle Wege und integriert komplexe Baugruppenfunktionen direkt in ein monolithisches Federsystem. Das Ergebnis setzt neue Massstäbe, heisst es.

Was man hier sieht, ist eine völlig neue Art, Federsysteme zu konzipieren, die viele Nachteile der herkömmlichen Bauart eliminiert.(Bild:  David Ruh / U-Flex)
Was man hier sieht, ist eine völlig neue Art, Federsysteme zu konzipieren, die viele Nachteile der herkömmlichen Bauart eliminiert.
(Bild: David Ruh / U-Flex)

Ein Blick auf die klassischen Prozessschritte in der mechanischen Konstruktion zeigt schnell, wo die inhärenten Schwachstellen herkömmlicher Komponenten liegen. Denn bisher mussten Konstrukteure im Maschinen- und Anlagenbau Federbaugruppen mühsam aus mehreren Einzelteilen zusammensetzen. Eine typische Anordnung umfasst die eigentliche Spiralfeder, separate Führungsbuchsen zur axialen Stabilisierung, zusätzliche Endanschläge sowie Montageplatten zur Fixierung. Jedes dieser Teile erfordert auch noch eine eigene Dimensionierung, eine Toleranzrechnung, den Blick auf die Beschaffungskette und schliesslich eine präzise Ausrichtung bei der Endmontage. Doch dieser Workflow ist fehleranfällig, macht alles unnötig kompliziert und erhöht den Aufwand in puncto Lagerung und Logistik. Deshalb hat sich U-Flex aus Ramsen etwas überlegt und geht nach eigenen Worten einen radikalen neuen Weg.

Konstante und präzise Federraten mit engsten Toleranzen

Die Anforderungen an moderne Industriemaschinen steigen auch bekanntlich kontinuierlich an. Höhere Taktzahlen, extreme Lastwechsel und der unbedingte Wunsch nach kompakten Bauräumen sind die Trends, die Entwickler dazu zwingen, jedes Bauteil grundlegend zu hinterfragen. Als agiles, leistungsfähiges Unternehmen hat U-Flex aber jeden Entwicklungsschritt konsequent am Kundennutzen ausgerichtet. Das Credo heisst: Konsequente Reduktion der Bauteilvielfalt bei gleichzeitiger Maximierung der funktionalen Performance. Ein grosser Vorteil der daraus resultierenden, neuen Federform im Vergleich zu herkömmlich gewickelten Federn besteht nicht zuletzt darin, dass sehr präzise und konstante Federraten bis zu ± 0,1 Prozent bei einer Wiederholbarkeit von bis zu einem Prozent erreicht werden können. So lassen sich Systeme deutlich präziser, reproduzierbarer und effizienter auslegen. Statt also einer sozusagen „losen“ Anordnung einzelner Komponenten präsentieren die Schweizer damit eine voll integrierte, smarte Federbaugruppe. In einem einzigen, hochpräzise gefertigten Monoblocksystem verschmelzen dabei die mechanische Federstruktur, die obere Endkappe mit integrierten Gewindebohrungen sowie die untere, stabile Flanschführung, zu einer untrennbaren Einheit.

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