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SwissT.net-Umfrage zu COVID-19 Umsatzrückgang, Beschaffungsprobleme und Kurzarbeit

| Redakteur: lic.rer.publ. Susanne Reinshagen

Der Verband SwissT.net hat seinen Schlussbericht über die Auswirkungen der Corona-Pandemie veröffentlicht. Ein Drittel der an der Umfrage teilgenommenen Unternehmen beansprucht Soforthilfe und der Umsatzrückgang für 2020 wird auf 16% prognostiziert.

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Die Mitgliedfimen von SwissT.net prognostizieren für 2020 einen Umsatzrückgang von 16% aufgrund der Corona-Pandemie.
Die Mitgliedfimen von SwissT.net prognostizieren für 2020 einen Umsatzrückgang von 16% aufgrund der Corona-Pandemie.
(Bild: SwissT.net)

Der Bericht von SwissT.net macht es deutlich: Die Mitgliedunternehmen werden durch die Cornoa-Pandemie auf unterschiedlichste Weise gefordert: Als grösste Herausforderung bezeichnen sie die Beschaffung von Produkten, gefolgt von der Liquiditätssicherung und der Personalplanung.

Umsatzrückgang und Kurzarbeit

Die an der Umfrage teilgenommenen Mitgliederfirmen von SwissT.net erwarten für 2020 einen durchschnittlichen Umsatzrückgang von 16%, bedingt durch einen verringerten Auftragseingang und die Verschiebung von Aufträgen. Die Unternehmen sind zur Zeit zu 75% ausgelastet. Rund 60% haben Kurzarbeit beantragt oder arbeiten bereits kurz. Die beantragte Kurzarbeit beträgt durchschnittlich 43% und soll noch bis zur Sommerpause dauern.

Der grösste Teil der Unternehmen (80%) haben auf Homeoffice umgestellt und lassen im Durchschnitt 60% der Mitarbeitenden von zu Hause aus arbeiten.

Liquiditätssicherung

Die Umfrage hat gezeigt, dass für 95% der teilgenommenen Unternehmen die momentane Situation nur «gering bedrohlich» oder «bedrohlich aber zu bewältigen» ist. Die restlichen 5% bezeichnen die Situation als «sehr bedrohlich» für Ihr Unternehmen.

Diese Einschätzung schlägt sich auch in der Beanspruchung der Soforthilfen des Bundes nieder. So glauben fast zwei Drittel der Befragten, dass Sie die Soforthilfe des Bundes nicht benötigen. Von denen, die Hilfe in Anspruch nehmen, ist die Kurzarbeit an erster Stelle, gefolgt vom Überbrückungskredit.

Mehrheit mit den behördlichen Massnahmen zufrieden

Die Politik erhält von den Unternehmen ein gutes Zeugnis, so sind 82% der Befragten mit den behördlichen Massnahmen zufrieden. Ein Fünftel der Befragten erwartet zudem konkrete Unterstützung durch die Verbände in praktischen Fragen und Einflussnahme bei Behörden und bei der Politik.

Zur Umfrage

Die Umfrage wurden zwischen dem 9. und 26. April 2020 bei den CEOs von rund 300 Mitgliedunternehmen durchgeführt. Teilgenommen haben 93 Firmen.

Zu swissT.net

SwissT.net ist der Verband für die schweizerischen Anbieter von Technologien der Elektrotechnik die in der Elektronik, der Automation für Gebäude und Industrie, der Energieversorgung und in der Verkehrsleittechnik ihre Anwendung finden. <<

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