Suvema Open House 2017 Vernetzte Produktionswelten und Produktneuheiten

Redakteur: Anne Richter

Suvema hat zu seiner vierzehnten Hausausstellung in den neu eröffneten Showroom eingeladen. Die neuesten CNC-Produktionsmaschinen der sechs Handelsvertretungen, spannende Referate, viel Zeit für Fachgespräche und gemütliches Beisammensein erwarteten die interessierten Fachbesucher.

Firmen zum Thema

Suvema-Hausausstellung 2017 im neuen Showroom mit neuen Produktionsmaschinen und mit Industrie-4.0-Lösungen.
Suvema-Hausausstellung 2017 im neuen Showroom mit neuen Produktionsmaschinen und mit Industrie-4.0-Lösungen.
(Bild: Anne Richter, SMM)

Im neuen Showroom in Biberist hat Suvema vom 10. bis 12. Mai 2017 seine traditionelle Hausausstellung durchgeführt und die Neuheiten der Han­delspartner Okuma, Citizen, Hasegawa, Akira-Seiki, Bridgeport und Emag präsentiert. Produktinnovationen und die vernetzten Produktionswelten rund um das Thema Industrie 4.0 standen dabei im Mittelpunkt. Zusätzlich gab es während des Suvema Open House verschiedene, spannende Fachreferate zu aktuellen Fertigungsthemen. Wie immer gab es genügend Zeit für Fachgespräche und geselliges Beisammensein.

An spezielle Fertigungsbedürfnisse angepasst

Ein weiterer zentraler Punkt war das zukunftsgerichtete «Customizing» von CNC-Fertigungsmaschinen durch die Spezialisten der Suvema AG. Alle Standardmaschinen der Handelspartner im High-End-Bereich können auf spezielle Fertigungsbedürfnisse angepasst werden, sei es eine zusätzliche Spindel, Übernahmeeinheiten oder ein zusätzlicher Elektroschrank. «Wir sind keine Verkäufer, wir sind Technologieintegratoren. Damit heben wir uns auch gegenüber unseren Mitbewerbern ab», erklärt Suvema-Geschäftsführer Roland Gutknecht. Das Suvema-Team kennt die Vorgaben und Bedürfnisse der einheimischen Produktionsindustrie und verfügt über starke Partnerschaften für Komponenten und Lösungen im Maschinenumfeld. Das Beratungsteam der Suvema AG bietet eine fachgerechte Beratung zu Themen rund um die rationelle Fertigung und geht bis hin zur massgeschneiderten CNC-Produktionsmaschine. «In der Schweiz haben wir sehr anspruchsvolle Fertigungsaufgaben zu lösen. Wir als Handelshaus sind daher auch Ideengeber für Entwicklung von Werkzeugmaschinen», berichtet R. Gutknecht. So wurden mit dem neuen Langdreher Cincom D25 und der CNC-Langdrehmaschine R04 von Citizen auch zwei Beispiele für speziell auf den Schweizer Markt entwickelte Maschinen auf der Hausausstellung vorgestellt.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 12 Bildern

Drehmaschine für den Einsatz in der Linienfertigung

Neu hat Suvema die Vertretung des deutschen Werkzeugmaschinenherstellers Emag übernommen und mit der VL2 eine vertikale Pick-up-Drehmaschine für die Bearbeitung von Futterteilen in mittleren Losgrössen vorgestellt. Die Drehmaschine basiert auf einem völlig neuen Maschinenkonzept. Dadurch ist es möglich, verschiedene Fertigungstechnologien für die Weich- und Hartbearbeitung zu einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis in den Maschinen einzusetzen. Die Basis ist der Maschinengrundkörper aus Polymerbeton Mineralit. An ihm ist an der Vorderseite die Arbeitsspindel auf einem Kreuzschlitten angebracht, der die Bewegungen in den Achsen X und Z ausführt. Der Revolver unterhalb der Arbeitsspindel nimmt bis zu zwölf Dreh- bzw. angetriebene Werkzeuge auf. Zudem lässt sich die Drehmaschine VL 2 mit einer Y-Achse im Revolver ausstatten. Die Drehmaschinen sind zudem ideal für den Einsatz in der Linienfertigung vorbereitet. So lassen sich die VL-2-Drehmaschinen mittels einfacher Automationskomponenten wie Laufbändern, Wendern und Umsetzern verketten. Zu den Werkstücken, die mit der Drehmaschine bearbeitet werden können, zählen z. B. Flansche oder Zahnräder. Hier bietet sich die Kombination der Drehmaschinen mit anderen modularen Maschinen an, um eine Linienfertigung z. B. für Zahnräder zu realisieren. So wird die Bearbeitung der Drehmaschinen durch eine nachgelagerte Bearbeitung auf einer VL 4 H für die Verzahnung und den Einsatz einer VLC 100 C für das Anfasen ergänzt.

(ID:44696928)