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Fertigung von Kranauslegern Vollautomatisches Schweissen

Redakteur: Silvano Böni

>> Hinter der vollautomatischen Fertigung von Kranauslegern stand lange Zeit ein Fragezeichen. Zu komplex, technisch nicht zu lösen, hiess es. Eine Sonderschweissanlage durch die Gemeinschaftsentwicklung von Yaskawa und Liebherr beweist jetzt das Gegenteil.

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Der Schweissroboter in Action.
Der Schweissroboter in Action.
(Bild: Yaskawa)

Das im Jahr 1949 gegründete Familienunternehmen Liebherr zählt zu den grössten Baumaschinenherstellern der Welt. Darüber hinaus hat sich Liebherr auch als Anbieter technisch anspruchsvoller, nutzenorientierter Produkte und Dienstleistungen einen Namen gemacht.

Typische Konzernstrukturen sucht man bei Liebherr dennoch vergeblich. Vielmehr ist die Firmengruppe in überschaubare, selbständig operierende Unternehmenseinheiten gegliedert, die sich durch Kundenorientierung und Flexibilität auszeichnen. Eine solche Einheit ist das Liebherr-Werk in Nenzing. Im österreichischen Vorarlberg gelegen beschäftigen sich die rund 1700 Mitarbeiter mit der Entwicklung und Fertigung von Kranen und Umschlaggeräten für maritime Anwendungen wie auch in den Bereichen der Gewinnungs- und Umschlagindustrie sowie im Tief- oder Spezialtiefbau. Das Unternehmen produziert und vertreibt ein breites Programm unterschiedlicher Produktlinien. Dazu gehören Schiffskrane, Offshorekrane, Hafenmobilkrane und Reachstacker. Im internationalen Baumaschinenmarkt ist das Werk mit einer breiten Palette von universellen Hydro-Seilbaggern, Raupenkranen und Ramm- und Bohrgeräten vertreten.

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Um das hohe Qualitätsniveau der Krane in einem dynamischen Marktumfeld langfristig sicherstellen zu können, sind produktionsseitig wegweisende Herstellverfahren gefragt. Bei der Fertigung der Kranausleger, den Zwischenstücken oder Z-Stücken, war die Idee, auf vollautomatische Fertigungsverfahren umzusteigen, seit langem im Visier der Fertigungsplaner. Die Steigerung der Produktivität sowie die Humanisierung der Arbeitswelt waren zwei entscheidende Faktoren bei der Investition in neue Fertigungsverfahren. Das bis dato übliche, manuelle Fügen und Schweissen der Z-Stücke gehörte bei den Mitarbeitern zu den erschwerten Arbeiten, musste doch eine Vielzahl der Rohre in gesundheitlich belastenden Stellungen geschweisst werden.

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