Von der Idee zum fertigen Leichtbauteil

Redakteur: Anne Richter

>> Auf der Composites Europe 2011 in Stuttgart hat Rampf Tooling die Produktdiversität für leistungsstarke Anwendungen im Leichtbau ins Zentrum gestellt. Das Unternehmen der Rampf-Gruppe begleitet Formen-, Modell- und Werkzeugbauer aller Schlüsselindustrien von der Idee bis zum fertigen Leichtbauteil.

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ari. Ob für Flugzeug, Rennautos, Schiff oder Windrad – die Herstellung eines jeden Bau- und Konstruktionsteils beginnt bei der Idee. Rampf Tooling, Hersteller von Flüssig-, Pasten- und Blockmaterialien für den Formen- und Modellbau, hat auf der Composites Europe 2011 in Stuttgart seine Lösungen für den Leichtbau präsentiert.

Verschiedene Verfahren für Verbundwerkstoffe

Die Composites Europe, die europäische Fachmesse für Verbundwerkstoffe, Technologien und Anwendungen, ist für Rampf Tooling eine ideale Plattform, die umfangreiche Tooling-Produktpalette Raku-Tool zu zeigen. Diese umfasst Epoxid- und Polyurethansysteme, welche in verschiedenen Verfahren, wie zum Beispiel Handlaminat, Vakuumsackverfahren, Resin Infusion, Prepreg, Autoklav, Pressverfahren oder RTM verarbeitet werden können und einen weiten Temperaturbereich abdecken. Der Schwerpunkt der Exponate auf der diesjährigen Composites liegt im Bereich Rennsport.

Von 3C zu 3D: Giesslinge nach Mass

Der Werkstoffspezialist hat verschiedene Verfahren und Materialien für den Leichtbau gezeigt, darunter das Werkzeugblock-Material WB-0700 oder die Close-Contour-Materialien CC-6507/CB-6507 und CC-6503/CB-6503 für die Herstellung von Werkzeugen. Die Vorteile von Close Contour Casting: CCC-Materialien werden als dreidimensionale Giesslinge bereits nahe an der Endkontur vergossen und fräsbereit geliefert. Die Formen- und Werkzeugmaterialien zeichnen sich durch eine feine, fugenlose Oberfläche, eine ausgezeichnete Fräsbarkeit, den weitestgehenden Wegfall der Handhabung von Flüssigchemikalien und eine gute Dimensionsstabilität aus. Dank der konturnahen Form entsteht weniger Abfall, und die Endkontur kann unter geringerer Fräserabnutzung schneller hergestellt werden. Daneben konnten sich die Messestandbesucher einen anschaulichen Überblick verschaffen über das Imprägnierverhalten der Raku-Tool-Infusionsmaterialien und die Oberflächenbeschaffenheit von Teilen, hergestellt im Resin-Infusion-Verfahren.

Imprägnieren von trockenen Gelegen

Die Raku-Tool-Infusionssysteme EL-2203/EH-2970-1, EI-2500/EH-2971 und EI-2504/EH-2974 eignen sich zum Imprägnieren von trockenen Gelegen in einem Arbeitsgang. Die Materialien weisen sehr gute Benetzungs- und Fliesseigenschaften auf. «Wir wollen unseren Kunden einen guten Überblick über verschiedene Fertigungsverfahren, die dazugehörige Materialienauswahl und die Endprodukte geben», erklärt Heinz Horbanski, Geschäftsführer Rampf Tooling. Resin Infusion ist eines der sieben Fertigungsverfahren, auf das das Unternehmen zur Verarbeitung von Faserverbundwerkstoffen spezialisiert ist. <<

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