Wolfensberger AG trotzt schwierigem Umfeld

Redakteur: Susanne Reinshagen

>> Die Wolfensberger AG steigerte 2011 den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 20 % auf CHF 61 Mio. Zum guten Jahresergebnis der Giesserei- und Zerspanungsfirma trugen neben dem starken Umsatzwachstum auch zahlreiche Massnahmen zur Effizienzverbesserung bei. Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass Wolfensberger 2011 wieder 30 neue Arbeitsplätze schaffen konnte. Das weltweit unbeständige Umfeld führte in den vergangenen vier Jahren zu ungewöhnlich grossen Umsatzschwankungen. Diese verlangen vom Unternehmen in allen Bereichen höchste Flexibilität.

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Die Produkte der Wolfensberger AG fanden 2011 guten Absatz: Der Umsatz konnte um 20 % gesteigert werden.
Die Produkte der Wolfensberger AG fanden 2011 guten Absatz: Der Umsatz konnte um 20 % gesteigert werden.
(Bilder: Wolfensberger AG)

Die letzten Jahre waren für das international tätige Unternehmen aus dem Zürcher Oberland gekennzeichnet durch grosse Ausschläge nach oben und unten: Auf das Rekordjahr 2008 folgte 2009 ein enorm schwieriges Krisenjahr. 2010 war dann das Jahr der Stabilisierung, während 2011 bereits wieder ein moderater Höhenflug einsetzte. Mit diesen abrupten Wechseln in der Umsatz- und Geschäftsentwicklung muss sich die Zulieferindustrie heute weltweit abfinden. Sie gehören zu den Rahmenbedingungen einer global vernetzten Wirtschaft. Um in diesem Umfeld bestehen zu können, ist es notwendig, die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens permanent hoch zu halten. Für die Wolfensberger AG heisst dies: Die Strukturen flexibel auf die Märkte ausrichten, die eigenen Prozesse schlank und effizient gestalten und die Kosten tief halten.

Dem starken Franken getrotzt

Die raschen, flexiblen Anpassungen an die Märkte zahlten sich 2011 aus: Wolfensberger ging insgesamt gestärkt aus der Krise hervor und erzielte im vergangenen Geschäftsjahr mit einem Umsatz von CHF 61 Mio. ein erfreuliches Ergebnis (Vorjahr CHF 51 Mio.). Mit dem guten Resultat sind die Erwartungen deutlich übertroffen worden. Das Ergebnis ist umso erstaunlicher, als der starke Schweizer Franken die schwierigen Rahmenbedingungen für das Unternehmen nochmals ungünstiger machte. Rund 95 % der Produkte der Wolfensberger AG gehen direkt oder indirekt in den Export, womit die Firma von Währungsschwankungen in hohem Masse betroffen ist. Mit der verstärkten Beschaffung im Euro-Raum und mit deutlichen Effizienzsteigerungen gelang es jedoch dem Unternehmen, die Folgen der ungünstigen Wechselkursentwicklung teilweise zu entschärfen.

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