Hausausstellung DMG Mori

Antworten für die digitale Transformation

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In neuem Gewand und mit Leistungssteigerungen auf allen Ebenen zeigt sich die neue Ultrasonic 20 linear in der anspruchsvollen Ultraschallbearbeitung. Umfangreiche Optimierungen auf allen Ebenen von der erweiterten Ultrasonic-Technologie, der Maschinenkonstruktion über die Performance bis hin zu den verfügbaren Optionen bauen den technischen Vorsprung des Bearbeitungszentrums weiter aus.

Werkzeugmaschine 4.0: Symbiose von Mechanik, Elektronik, IT

Das Thema Industrie 4.0 beherrscht derzeit wie kaum ein anderes die Zukunftsdiskussion auch im Werkzeugmaschinenbau. Als weltweit grösster Hersteller spanender Werkzeugmaschinen will DMG Mori seine Kunden auf dem Weg der digitalen Transformation mit dem APP-basierten Celos-System und weiteren intelligenten Softwarelösungen begleiten und hat auf der Hausausstellung verschiedene Kunden-Anwendungslösungen präsentiert.

Für das Kooperationsprojekt «Werkzeugmaschine 4.0» haben DMG Mori und Schaeffler Technologies am Beispiel des Fräs-Dreh-Zentrums DMC 80 FD Duoblock insgesamt mehr als 60 zusätzliche Sensoren an neuralgischen Komponenten der Maschine integriert. Über diese Sensoren werden im Prozess kontinuierlich Schwingungen, Kräfte und Temperaturen aufgenommen und in einer speziellen Auswerteeinheit gesammelt, aufbereitet und gespeichert. Der Nutzen für den Anwender erschliesst sich auf zwei Wegen. Zum einen werden die Prozessparameter in Celos zukünftig visualisiert, so dass maschinenseitig zeitnahe Leistungs- sowie Zustandsanalysen vorgenommen werden können. Zum anderen werden die aufgenommenen Daten in einer übergeordneten Cloud-Architektur zusammengeführt sowie maschinen- und standortübergreifend mit Hilfe spezieller Algorithmen ausgewertet. Konkret werden dadurch aus den übermittelten Zustandsdaten und auf der Grundlage empirisch ermittelter Verhaltensmuster qualifizierte Vorhersagen über mögliche Schadensfälle etwa an der Spindel möglich.

In der Summe der Funktionen und Funktionalitäten entsteht somit ein intelligentes Frühwarnsystem, das Wartungs- und Instandhaltungsintervalle optimiert, ungeplante Maschinenstillstände vermeidet und die Maschinenverfügbarkeit signifikant erhöht. Die Werkzeugmaschine 4.0 ist demnach ein exzellentes Beispiel dafür, wie aus der Symbiose von Mechanik, Elektronik und Informationstechnologie Daten ermittelt werden, die sich in einen qualitativen Mehrwert für den Kunden umsetzen lassen.

Virtualisierte Prozesskette

Die DMG-Mori-Prozesskette ist ein Paradebeispiel für eine erfolgreiche digitale Transformation und eine praxisorientierte Verbindung von virtueller und realer Welt. Das belegen sowohl zahlreiche erfolgreiche Applikationen bei Kunden als auch die Kompetenzpartnerschaft der Deckel Maho Seebach GmbH mit dem LMP1-Team von Porsche. Hintergrund dieser Zusammenarbeit ist die Premium-Partnerschaft von DMG Mori mit dem Porsche-Team, das in der Topklasse der Sportwagen-Weltmeisterschaft (WEC) in der jüngst abgelaufenen Saison sowohl die Fahrer- als auch die Teamwertung gewinnen konnte. Das Porsche-919-CNC-Motorsport-Zentrum in Seebach fertigt aus unterschiedlichen Materialien unter anderem komplexe Gehäuse für Pumpen sowie fertigungstechnisch anspruchsvolle Befestigungselemente in Kleinststückzahlen. Die hierfür notwendigen CAD-Daten liefern die Entwickler des Rennstalls, während die Zerspanungsexperten in Seebach den gesamten Prozess bis zum fertigen Werkstück verantworten: Angefangen bei der Aufbereitung der CAD-Daten und der CAM-Programmierung mit NX CAM über die 1:1-Simulation bis hin zur hochpräzisen Fertigbearbeitung.

Auf Basis der virtualisierten Prozesskette lassen sich Bearbeitungsprozesse im Vorfeld optimieren und damit perfekt planen, Kollisionen werden wirksam vermieden und Rüstzeiten reduzieren sich auf das absolute Mindestmass. Die DMG Mori Virtual Machine hat demnach einen vergleichbaren Stellenwert wie der Rennsimulator für die Piloten. Sie ermöglicht eine 1:1-Simulation unter realen Bedingungen – inklusive Maschinenkinematik und Steuerung. <<

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