Den perfekten Antrieb finden

Auf der Suche nach dem passenden Antrieb

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Mit Detailanalysen und Simulationen zur optimalen Lösung

Mit dem Vorliegen dieser Top 3 starteten die Pantec-Ingenieure eine umfangreiche technische Analyse der Lösungsvarianten. Diese umfasste unter anderem die Ausarbeitung eines Kühl- und Sicherheitskonzeptes, Berücksichtigung des Montage- und Wartungsaufwands, Servicierbarkeit sowie die Modularisierung hinsichtlich kundenspezifischer Lösungen und Logistik. Simulationen rund um das Lastverhalten rundeten die Analyse ab. «Dafür wurde die Kundenmaschine in ihren wesentlichen mechanischen Eigenschaften modelliert und mit der Simulationssoftware Servosoft die Belastung der Antriebe verifiziert», beschreibt Stefan Safran. «Parallel dazu definierten wir verschiedene Anwendungsfälle und überprüften diese im Pantec-Testcenter. In Kombination mit den Simulationen können wir so gewährleisten, dass alle technischen Anforderungen auch im Betrieb zuverlässig und langfristig erfüllt werden.»

Vor-Ort-Auditierungen der Prozesse geben Sicherheit

Im letzten Schritt wurden die Prozesse der ermittelten Top-3-Anbieter von einem Auditteam auf Herz und Nieren geprüft. Anhand allgemeiner Punkte sowie konkreter Geschäftsfälle wurden dabei die relevanten Abläufe der Hersteller durchleuchtet. Dem Auditteam ging es vor allem um die Themenbereiche Risikomanagement und Kommunikation. «Für uns war es wesentlich, zu erkennen, ob die Lieferanten in der Lage sind, langfristig zuverlässig zu liefern und das auch unter eventuell auftretenden aussergewöhnlichen Umständen», fasst Stefan Safran den zentralen Fokus des Audits zusammen. Dabei orientiert sich Pantec stark an der Medizintechniknorm ISO 13485, deren Elemente laut Safran auch im Industrieumfeld hervorragend angewendet werden können: «Die Qualität der Mitarbeiter in den Produktionsprozessen und die Integration von Circle Testing gehen über die ISO 9001 hinaus, sind aber entscheidend für die Produktqualität». Daneben war laut Safran auch die Aufdeckung und Regelung unklarer Punkte ein wichtiges Thema auf der Agenda: «Jede Bauteil- oder Softwareänderung im Antrieb kann teils massive Aufwendungen auf der Steuerungsseite generieren. Werden diese Auswirkungen früh erkannt und ein Bewusstsein dafür geschaffen, erspart man sich Probleme im Lebenszyklus der Maschine», so der Projektverantwortliche.

Prozess resultiert in fundierter Entscheidung

«Unser Kunde ging letztlich mit zwei Herstellern in die Endverhandlungen», erzählt Stefan Safran. «Die Vertragsausarbeitung sowie die Abstimmung der Servicevereinbarung erfolgte durch ihn selbst.» Alle Informationen und die gesammelten Eindrücke dienten dem Maschinenbauer dazu, eine fundierte Entscheidung für seinen zukünftigen Vorzugslieferanten zu treffen. Für Stefan Safran ergibt sich ein klares Fazit: «Der gesamte Auswahlprozess bewährte sich vor allem dadurch, dass er am Anfang keine Lösung ausschloss und zum Schluss eine aus kaufmännischer und technischer Sicht fundierte Entscheidung ermöglichte, welche auch die persönlichen Präferenzen der Beteiligten abbildete. Sehr hilfreich war es auch, dass kritische Punkte im Vorfeld bereits aufgedeckt und geklärt werden konnten. Das Ergebnis spricht für sich»,
so der Projektverantwortliche abschliessend. <<

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