Karrierechancen für Berufserfahrene und Absolventen Bosch will 14 000 Akademiker einstellen

Redakteur: Sergio Caré

Bosch will in diesem Jahr weltweit rund 14 000 Hochschulabsolventen einstellen. Der Konzern beschäftigen weltweit rund 375 000 Mitarbeiter. Künftig sollen immer mehr Software-Spezialisten Jobs beim internationalen Technologie- und Dienstleistungsunternehmen finden.

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(Bild: Bosch)

Das Stuttgarter Traditionsunternehmen Bosch will in diesem Jahr weltweit rund 14 000 Hochschulabsolventen einstellen, um seinen Wachstumskurs fortzusetzen. Künftig sollen immer mehr Software-Spezialisten Jobs beim internationalen Technologie- und Dienstleistungsunternehmen finden. «Die Vernetzung über das Internet der Dinge verändert das Geschäft von Bosch und damit unseren Personalbedarf stärker als je zuvor», erklärt Christoph Kübel, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der Robert Bosch GmbH. «Mittlerweile ist Bosch ein beliebter Arbeitgeber für Fachkräfte der Software- und IT-Branche.» Fast jede zweite offene Position im Betrieb hat einen Bezug zu IT oder Software. Vor allem steige der Bedarf an Software-Entwicklern für IT-Systeme (z.B. Web-Applikationen) oder für Embedded Systems (z.B. Sensorsysteme). Zahlreiche Mitarbeiter entwickeln Lösungen für das vernetzte Leben. «Software-Kompetenz ist der Schlüssel zur vernetzten Welt», so Kübel anlässlich der Vorstellung des Personalbedarfs im Vorfeld der IT-Messe CeBIT. Regional liegt der Schwerpunkt der Neueinstellungen in Asien-Pazifik. In Indien plant das Unternehmen 3 500 Akademiker einzustellen, gefolgt von China mit 2 500 und Deutschland mit 2 100.

Die vernetzte Welt

Strategisches Ziel von Bosch sind Lösungen für vernetzte Mobilität, vernetzte Industrie, vernetzte Energiesysteme und vernetzte Gebäude. Schon seit einigen Jahren baut der Konzern seine Software-Kompetenz aus. Neue Tätigkeitsprofile entstehen, domänenübergreifende Fachqualifikationen gewinnen an Bedeutung. Das Unternehmen beschäftigt bereits heute mehr als 15 000 Software-Entwickler, Tendenz steigend. «Bosch ist heute bereits ein Software-Unternehmen», sagt Kübel. «Exzellente Einstiegschancen haben daher Absolventen der Elektrotechnik, des Maschinenbaus und des Wirtschaftsingenieurwesen, die SoftwareKompetenz mitbringen.» Umgekehrt seien Wirtschaftsinformatiker und SoftwareIngenieure mit Fachkenntnissen im Automobil- oder Industrietechnikbereich gefragt. Mitarbeiter wie der 45-jährige Dr. Lutz Bürkle gestalten im Unternehmen die vernetzte Welt massgeblich mit. Gemeinsam mit seinen Kollegen arbeitet er an Fahrerassistenzsystemen für Autos, die einen Zusammenstoss mit Fussgängern vermeiden sollen. «Ich kann mit meiner Arbeit zu mehr Sicherheit im Strassenverkehr beitragen. Mein Software-Wissen hilft mir, die notwendigen Algorithmen zu entwickeln», sagt Bürkle, der als Projektleiter in Renningen arbeitet.

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