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Kunststoffbehälter bieten Flexibilität und Prozesssicherheit
Der Gebietsverkaufsleiter von Bito Lagertechnik, Peter Hulka, erklärt: «Mit der Kunststoffbehälter-Baureihe XL haben wir ein industriell bewährtes Produkt im Programm, das sich durch eine Reihe technischer Vorzüge und durch Möglichkeiten zur individuellen Konfiguration auszeichnet. Aufgrund erheblicher Anforderungen bei der Optimal KG wie etwa höhere Belastung, minimale Laufgeräusche, hohe Stabilität, individuelle Ausrüstung mit Unterteilsystemen und absolute Kompatibilität in allen Bereichen des Logistikzentrums und der Konfektionierung, haben wir die Rippenboden-Geometrie modifiziert. Die Idee dazu stammt von den Kunststofftablaren des Typs XLT64 für den Einsatz in schnellen AKL. Im aktuellen Falle nehmen die Tablare sowohl kompatible Kleinbehälter oder auch nicht umgepackte, also in Kartons verbleibende Produkte mit unterschiedlichen Gewichten transportsicher auf. Der Rippenboden ist nicht nur stabil, sondern auch so konstruiert, dass die XL-Behälter und -Tablare längs und auch quer gefördert werden können, wodurch sich für die Materialfluss-Konfiguration weitere Freiräume ergeben.»
Einheitliches Behältersystem
Der Auftrag an Bito umfasste im ersten Schritt um die 35000 Stück Kunststoffbehälter XL64421RX der Grösse 600 x 400 x 420 mm (L x B x H) mit dem besagten diagonal verrippten Boden und zwei Barcode-Etiketten. Darüber hinaus wurden Kunststofftablare XLT64 der Grösse 600 x 400 mm mit Fixierelementen sowie Kunststoffbehälter der Serie XL in den Grössen 200 x 150 mm, 300 x 200 mm und 400 x 300 mm geliefert. Alle kleineren Behälter sind kompatibel mit dem XLT64-Tablar. Ausserdem lieferte der Lagertechnikspezialist zur individuellen Ausrüstung der Behälter zahlreiche Gefache und Stegunterteiler, wodurch die einzelnen Kunststoff-Behälter perfekt an die jeweilige Lager- und Transportaufgabe, wie zum Beispiel für die Aufnahme von langen, dünnen Bauteilen, angepasst werden können
Fazit
«In Spitzenzeiten werden pro Tag 100 bis 150 Paletten an Waren angeliefert, der Wareneingang nimmt die Prüfung vor und packt die Ware in die Bito-Behälter um, sofern sie nicht direkt als Palettenware in das automatische Hochregallager geht. Dann wird die Ware ein- und zum Konfektionieren beziehungsweise zum Kommissionieren wieder ausgelagert und schliesslich verlassen pro Arbeitstag bis zu 2500 Paketsendungen und 80 bis 150 Paletten wieder unser Logistikzentrum», erläutert Hoffmann.
«Wir arbeiten im Ein- oder Zweischichtbetrieb und setzen für den Wareneingang sowie zur Kommissionierung aus dem Hochregallager auf 4 kombinierte Arbeitsplätze und für die Kommissionierung aus dem AKL nochmals auf 4 Arbeitsplätze. Pro Schicht sind demnach nur 8 Personen tätig und damit wird deutlich, was auf der Basis ausgeklügelter Materialfluss- und Lagertechnik sowie mit Hilfe eines durchgängigen Behältersystems in der Praxis machbar ist. Bito hat uns hier nachdrücklich unterstützt und mit ihren Behälter-Innovationen dazu beigetragen, dass wir mit gleichbleibender Belegschaft bei Lagerung, Kommissionierung und Auslieferung eine Kapazitätssteigerung um das 5-Fache erzielen konnten.» Daran hat natürlich auch das AKL einen grossen Anteil, weil dieses sinnigerweise in durchsatzschwachen Phasen zu einer Art «selektiver Vor-Kommissionierung» für Grossaufträge genutzt wird.
Für sogenannte «Super-A-Artikel», die sich ebenfalls in Bito-Behältern befinden und die in einem der Endkommissionierung vorgelagerten Booster-Lager mit 470 Behälterstellplätzen gelagert sind, ist eine kurze Wegstrecke garantiert; die Behälter müssen nicht den langen Weg aus dem AKL nehmen.
Information
Bito-Lagertechnik
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