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Vom Entgraten zum Oberflächenfinish
Das Funktionsmodul GD enthält ein walzenförmiges Schleifwerkzeug und bearbeitet sowohl die Kanten (teilweise) als auch die Oberfläche von dünneren Blechen. Der Schleifdruck entsteht durch Anpressen der Schleifwalze unter das Nullniveau. Es sind verschiedene Durchmesser und Gummihärten lieferbar, um den Prozess optimal einstellen zu können. Das Funktionsmodul M-GD ist ebenfalls mit einer Schleifwalze versehen, jedoch ausschliesslich für das Oberflächenfinish einzusetzen. Beim Funktionsmodul CBF handelt es sich um einen aus mehreren Segmenten bestehenden Schleifbalken, welcher das Schleifband gegen das zu bearbeitende Werkstück drückt. Ein innen im Schleifbandlauf installiertes quer verlaufendes Druckband überträgt durch schräg angeordnete Lamellen die Schnitt-/Schleifkraft auf die ständig wechselnden Schleifbandbereiche. Damit lassen sich unterschiedliche Schliffbilder und Strichlängen erzielen.
Kombination der Funktionsmodule
Verschiedene Funktionsmodule beziehungsweise Verfahren lassen sich je nach Kompatibilität problemlos miteinander kombinieren, zusätzlich hat der Kunde die Wahl zwischen Trocken- als auch Nassschliff-Verfahren. Beispielsweise ist für Werkstoffe wie Titan oder Magnesium und teilweise für Aluminium das Nassschleifen sogar Bedingung. Ausserdem bringt Nassschleifen bei geölten Blechen Vorteile.
Für die mit Nassschleiftechnik ausgerüsteten Maschinen gibt es Teiletrocknungseinrichtungen als Zubehör. Das Funktionsmodul i-Touch schliesslich weisen alle Blechschleifmaschinen von Weber auf. Denn dabei handelt es sich um eine komfortable Universal-Steuerung für alle Maschinen. Die Einstellungen können gespeichert und im Wiederholfall abgerufen werden, wodurch eine hohe Reproduzierbarkeit der Schleifbearbeitung und damit eine gleichbleibend hohe Qualität gewährleistet ist.
Mit Analyse, Beratung und Test zum Erfolg
Die konsequente Modularität hat für Anwender den Vorteil, dass sie sich ihre Blechschleifmaschine zum Entgraten, Verrunden und Entzundern selbst zusammenstellen und nach Bedarf ausrüsten können. Zum Beispiel lässt sich eine Entgratmaschine Weber MKS mit bis zu drei Bearbeitungsstationen/Funktionsmodulen zum kombinierten Entgraten und Verrunden ausrüsten. Weiter ist die Integration der Funktionsmodule MRB sowie BS möglich und auf jeden Fall gehört die erwähnte Universal-Steuerung zur Ausstattung. Die Arbeitsweise ist in dem Falle «oben schleifend» und weil im Trockenschliff gearbeitet wird, ist eine Staubabsaugung mit Filteranlage unerlässlich. Die Baureihe MKS ist für Arbeitsbreiten mit 600, 1100, 1350 und 1600 mm lieferbar, die Werkstückdicken können von 1 bis 100 mm betragen.
Neben Standardmaschinen und umfangreichem Zubehör werden auch kundenspezifische Sondermaschinen konstruiert und gebaut. In jedem Fall beginnt der Komplettservice von Weber bei der Bedarfsanalyse und setzt sich über Lösungsvorschläge und Probearbeiten im umfassend ausgestatten Vorführ- und Technikzentrum im Werk fort. <<
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