Fanuc auf der AMB 2026 Innovative Technik trifft Künstliche Intelligenz

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Auf der AMB in Stuttgart präsentiert Fanuc neueste Entwicklungen im Bereich der Steuerungs- und Antriebstechnologie, Robotik und Werkzeugmaschinen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Künstlicher Intelligenz (KI) und digitalen Technologien, deren industrielle Anwendungen zunehmend an Bedeutung gewinnen. Dazu zählen neue Möglichkeiten rund um Simulation, digitale Zwillinge und Physical AI, die Fanuc mit Partnern wie Nvidia oder Google vorantreibt.

Die Integration der Simulationssoftware «Roboguide» in Nvidias offenes Referenz-Framework ermöglicht die Erstellung präziser digitaler Zwillinge.(Bild:  Fanuc)
Die Integration der Simulationssoftware «Roboguide» in Nvidias offenes Referenz-Framework ermöglicht die Erstellung präziser digitaler Zwillinge.
(Bild: Fanuc)

Ein eigener Bereich des Fanuc-Stands (Halle 6, Stand D10) ist solchen Innovationspartnerschaften gewidmet. Besucher erfahren dort, wie die Integration der Simulationssoftware «Roboguide» in Nvidias offenes Referenz-Framework, «Nvidia Isaac Sim», hochpräzise digitale Zwillinge ermöglicht. Roboterbewegungen lassen sich virtuell abbilden, Programme einlernen, ausführen und überprüfen – mit dem Ziel, Prozesse bereits vor der realen Inbetriebnahme effizienter zu planen, Fehler zu vermeiden und die Umsetzung in der Produktion zu beschleunigen.

KI-Lösungen wie der dort vorgestellte «Agentic Digital Twin» unterstützen zudem CNC-Aufgaben wie die Automatisierung von Simulationsabläufen über den MCP-Server. Auch weitere Fanuc-Lösungen sollen Anwender dabei unterstützen, Maschinen einfacher zu programmieren. So erleichtern beispielsweise «G-Code Guidance» und «Process Based Programming» die Erstellung von G-Code-Programmen in der Fertigung.

Steuerungs- und Antriebstechnologie

Die neue Fanuc-CNC-Serie «500i-A».(Bild:  Fanuc)
Die neue Fanuc-CNC-Serie «500i-A».
(Bild: Fanuc)

Im Mittelpunkt des CNC-Bereichs steht die neue Fanuc-Serie «500i-A». Das Zusammenspiel von CNC und digitalem Zwilling hilft Anwendern dabei, Bearbeitungsprozesse zu überprüfen, zu optimieren und die Erkenntnisse direkt auf den realen Maschinenbetrieb zu übertragen. Mögliche Resultate sind: verkürzte Zykluszeiten, erweiterte Funktionen für die 5-Achs-Bearbeitung, eine verbesserte Oberflächenqualität sowie neue Möglichkeiten für Simulation und vernetzte Anwendungen.

Werkzeugmaschinen

28 Werkzeugplätze und ein Verfahrweg von 500 mm in Y-Richtung erweitern die Möglichkeiten der «Robodrill».(Bild:  Fanuc)
28 Werkzeugplätze und ein Verfahrweg von 500 mm in Y-Richtung erweitern die Möglichkeiten der «Robodrill».
(Bild: Fanuc)

Zu den Maschinen-Highlights auf der AMB zählt Fanucs «Robodrill»-Bearbeitungszentrum «D28LiB5ADV PlusY-500», das nun Platz für 28 statt der üblichen 21 Werkzeuge bietet. In Kombination mit einem erweiterten Verfahrweg und einem 5-Achs-Tisch eignet sich die Maschine auch für grössere und komplexere Bauteile. Auf der Messe fertigt die «Robodrill» live eine Gabelbrücke aus hochfestem Aluminium – ein Beispiel für dynamische, taktzeitoptimierte Bearbeitung.

Eine zweite «Robodrill» demonstriert ihre Vielseitigkeit bei der Bearbeitung unterschiedlicher Stahlbauteile. Neben einem Medizintechnik-Bauteil aus hochlegiertem Edelstahl (1.4301) zeigt die Maschine Gewindebearbeitung (M24) sowie eine 40-mm-Vollbohrung (16MnCr5). Wie sich Fanuc-Maschinen automatisieren lassen, verdeutlicht zudem eine «Education Cell» für den Schulbetrieb: Hier be- und entlädt ein «CRX»-Cobot eine weitere «Robodrill». Der «CRX» kann auch in bestehenden Anlagen implementiert werden, ohne dass das Steuerungsprogramm der Maschine geändert werden muss.

Ergänzt wird der Messeauftritt durch die Drahterodiermaschine«Robocut C400iC». Sie ermöglicht das Aufspannen mehrerer Werkstücke, verfügt über eine Core-Stitch-Funktion für den unbemannten Betrieb und zeichnet sich durch eine besonders einfache Einrichtung aus.

Bildergalerie

Robotik

Automatisierung bleibt ein zentrales Thema, weshalb die Robotik am Fanuc-Stand eine besondere Rolle spielt. Die neue Robotersteuerung «R-50iA» kombiniert kompaktes Design, höhere Rechenleistung und zertifizierte Cybersicherheit. Welche Möglichkeiten sich daraus für Maschinenbauer und Anwender ergeben, zeigt eine Roboter-Fräszelle mit dem «M-10/12-14D». Die hochpräzise Bewegungsführung der «R-50iA», ein zusätzlicher Force-Sensor sowie ein 3D-Vision-System verdeutlichen, wie flexibel sich komplexe Bearbeitungsprozesse mit Fanuc-Lösungen umsetzen lassen.

(neu)

(ID:50932543)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung