Walter: Gewindeschneider Prototyp Paradur HT verlängert Standzeiten Gewindeschneiden in hochfestem Werkzeugstahl

Redakteur: Matthias Böhm

Die Bearbeitung des Werkstoffes 1.2714 stellt die Hersteller und Verarbeiter von Werkzeugen regelmässig vor Herausforderungen in Bezug auf die Standzeiten beim Gewindeschneiden. Ein saarländischer Betrieb setzt seit einiger Zeit den Walter Prototyp Paradur HT ein und konnte die Standzeiten inzwischen mehr als verdoppeln.

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Foto am Bohrwerk: Walzsegmentringe, Gewinde geschnitten mit Gewindebohrer Paradur HT von Walter Prototyp, Stefan Alles, Maschinenbediener.
Foto am Bohrwerk: Walzsegmentringe, Gewinde geschnitten mit Gewindebohrer Paradur HT von Walter Prototyp, Stefan Alles, Maschinenbediener.
(Bild: Dr. Klaus Fockenberg)

«Die Ansprüche unserer Kunden an die eingesetzten Werkstoffe nehmen seit Jahren kontinuierlich zu. Hochwertige und hochfeste Werkzeugstähle gewinnen bei der Herstellung von Maschinenteilen bei uns verstärkt an Bedeutung», erklärt Markus Weber, Betriebsleiter bei Schneider Werk St. Wendel GmbH & Co. KG. Besonders das Gewindeschneiden beim Werkstoff 1.2714 (hochlegierter vergüteter Werkzeugstahl) bereitete dem saarländischen Mittelständler zunehmend Probleme.

Bisherige Werkzeuge mit schlechten Standzeiten

«Die unterschiedlichsten von uns eingesetzten Werkzeuge waren nicht in der Lage, beim Gewindebohren die geforderten Standzeiten zu erfüllen», betont Markus Weber. «Die verwendeten Gewindeschneider waren schnell stumpf und brachen an den Schneiden zum Teil aus.»

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Damals wurden bestenfalls 15 Gewinde geschnitten. «Die Späne zermahlen bei diesem Werkstoff die Schneiden und so lag unser Durchschnitt gerade mal bei zwei bis fünfzehn Gewinden pro Bohreinheit.» Alternativ zum Schneiden entschied man sich zu fräsen, aber auch hier wurden die Schneiden zermahlen und waren schnell unbrauchbar. «Auch das Fräsen erwies sich sehr schnell als absolut unwirtschaftlich», erklärt Firmenchef Christoph Schneider.

Ein Berater für anspruchsvolle Anwendungen

Um den Prozess des Gewindeschneidens zu verbessern, sprachen die Verantwortlichen von Schneider Werk ihren langjährigen Partner, die Walter AG in Tübingen, an, mit dem man bei der Bearbeitung des Werkstoffes 1.2714 bereits gute Erfahrungen im Bereich des Fräsens mit Wendeplatten gemacht hatte.

Dank des guten Verhältnisses zu Aussendienstmitarbeiter Michael Diesel, Technische Beratung und Verkauf Walter Deutschland GmbH, wurde nun auch das Thema Gewindebohren angesprochen. Der kompetente Walter-Berater mit seinem hohen technischen Hintergrund fungiert bereits seit einigen Jahren regelmässig als Berater bei anspruchsvollen und ungewöhnlichen Bearbeitungsaufgaben. Er erkannte die Problematik schnell und konnte eine effektive Lösung anbieten.

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