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Integral-Automation Hohe Produktivität bei hoher Flexibilität

| Redakteur: Anne Richter

>> Am Produktionsstandort des Medizintechnikkonzerns Stryker in Selzach sind eine hohe Produktivität, aber auch eine hohe Flexibilität notwendig bei der Fertigung von Implantaten und anderen medizintechnischen Systemen und Komponenten. Eine Integral-Automation durch robotergestütztes Werkstück-Handling an CNC-Hochleistungs-Bearbeitungszentren sorgt für eine überdurchschnittliche Stundenzahl nutzbare Produktionszeit pro Jahr.

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Dr. Homer Stryker gilt weltweit als der Pionier in Sachen orthopädischer Medizintechnik. Die seltene Kombination aus Orthopäde und genialem Erfinder führte schon in den 30er Jahren zur Gründung eines Medizintechnik-Unternehmens, das sich in gut 80 Jahren zum global agierenden Medizintechnik-Konzern Stryker entwickelte.

Das Produkt- und Leistungsportfolio erstreckt sich aktuell über eine breite Palette an Implantaten, Instrumenten und Fixateuren bis hin zu Hilfsgeräten, Krankenhausbetten und kompletten OP-Einrichtungen. Dabei steht das Leitthema Orthopädie, in Gestalt von Osteosynthese bzw. Traumatologie, im Vordergrund.

Entwicklung medizintechnischer Komponenten und Systeme

Um die Stryker-Vertriebszentren, die wiederum Kliniken und Fachärzte aus aller Welt beliefern, möglichst optimal und zeitnah versorgen zu können, wurde im Laufe der Jahre ein globales Produktionsnetzwerk aufgebaut. Entwicklungs- und Produktionsstandorte des Stryker-Konzerns gibt es heute in den USA, Puerto Rico, Irland, China, Deutschland, Frankreich und der Schweiz. Jeder Standort verfügt dabei neben einem Standardsegment auch über eine besondere Qualifikation und damit über eine eigenständige Entwicklungsabteilung. Als Beispiel für diese an den Marktbedürfnissen ausgerichteten Strukturen ist der Produktionsstandort Schweiz, und hier besonders das Konzern-Unternehmen Stryker Osteosynthesis in Selzach, anzuführen. Hier beschäftigen sich 410 Mitarbeiter u. a. mit der Entwicklung und Produktion von solchen medizintechnischen Komponenten und Systemen wie Implantaten, Platten und externen Fixateuren inklusive den dazugehörigen Instrumenten. Stryker in Selzach gilt aber auch in anderer Hinsicht als beispielhaft, nämlich bezüglich der Produktionstechnik, die trotz eher kleinerer Serien oder Chargengrössen einen vergleichsweise hohen Automatisierungsgrad aufweist.

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