Trumpf

Intech, die Plattform für neue Lösungen der Blechbearbeitung

| Autor / Redakteur: Dietmar Kuhn / Dietmar Kuhn

Der TruMark 5010 ist als mobiler Marker ein kompaktes und leistungsstarkes Beschriftungsgerät, das die neue Freiheit bei der Laserbearbeitung bringt.
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Der TruMark 5010 ist als mobiler Marker ein kompaktes und leistungsstarkes Beschriftungsgerät, das die neue Freiheit bei der Laserbearbeitung bringt. (Bild: Kuhn)

Den Fortschritt in der Blechbearbeitung mit neuen Maschinen und Verfahren präsentiert Trumpf alljährlich auf seiner Hausmesse Intech. Auf dem kürzlich veranstalteten Event erlebten die zahlreichen Besucher wieder einige Überraschungen, wie die Beispiele Lasermarkieren, Biegen und die Rohrlaserbearbeitung zeigten.

Die Intech ist für uns die Plattform, auf der wir unsere gesamte Maschinen- und Ausrüstungspalette ausbreiten können. Auf den Fachmessen konzentrieren wir uns dagegen auf absolute Neuheiten“, sagt Dr. Mathias Kammüller, Geschäftsführer der Trumpf GmbH + Co. KG und Vorsitzender des Geschäftsbereichs Werkzeugmaschinen. Wenn dies auch generell zutrifft, so bietet der schwäbische Maschinenbauer seinen Besuchern doch immer wieder kleine Schmankerl an, die in Ditzingen zum ersten Mal gezeigt werden.

Eine neue Dimension für das manuelle Lasermarkieren geschaffen

Dazu zählte in diesem Jahr beispielsweise der TruMark 5010, ein kompaktes und leistungsstarkes Beschriftungsgerät, das mit seiner Mobilität für eine grösstmögliche Freiheit steht. Herzstück des Beschrifters ist die handgeführte Bearbeitungseinheit, die der Bediener zum manuellen Beschriften nur auf das Bauteil aufsetzen muss. Damit können auch grössere Bauteile, wie beispielsweise B-Säulen, schnell und einfach mit Datamatrixcodes, Firmenlogos, weiteren Informationen zur Bauteilkennzeichnung oder Rückverfolgbarkeit ausgestattet werden. Auch einfache Reinigungsaufgaben und eine lokale Prozessvorbereitung ist mit dem TruMark 5010 Mobile Marker möglich. Dabei entfällt das je nach Bauteilgrösse umständliche Be- und Entladen der zu markierenden Bauteile für eine Arbeitsstation zur Laserbeschriftung. Auch ohne Maschinenverkleidung ist der Lasersicherheit höchste Aufmerksamkeit gewidmet: Der TruMark 5010 Mobile Marker besitzt Laserschutzklasse 1. Die Entwickler aus Grüsch (Schweiz), erreichen dies durch ein neues Sicherheitskonzept, das unterschiedliche physikalische Messgrössen überwacht und abfragt. Ein weiterer beachtenswerter Vorteil ist die in der Bearbeitungseinheit integrierte Absaugung, die bei der Markierung entstehende Dämpfe oder auch gelöstes Material aufnimmt. Die Bedienung des TruMark 5010 Mobile Marker ist einfach, leicht und komfortabel über eine neue, nutzerfreundliche Bedienoberfläche gegeben. Dabei zeigt sich insbesondere der Touchscreen als sehr anwenderfreundlich.

Auch im Biegebereich hatte Trumpf mit der TruBend-Serie 3000 etwas Neues zu bieten. Diese kompakte Biegemaschine vereint hohe Achsgeschwindigkeiten und eine einfache Bedienung in sich. Dem äusseren Erscheinungsbild drücken die Multi-touch-Steuerung und das kompakte Design ihre Stempel auf. Doch die Konstruktion überzeugt nicht nur optisch. Die Hinteranschläge können die gesamte Abkantlänge anfahren und machen sie ohne Störkontur nutzbar. Die automatische Bombierung sorgt dabei für konstante Winkel. Hohe Achsgeschwindigkeiten machen die Maschinen zu den schnellsten in ihrer Klasse. Das Exponat zur Trumpf-Hausmesse Intech war eine TruBend 3100 mit 1000 kN Presskraft und einer Abkantlänge von 3 m. Sie ist serienmässig mit einem Zwei-Achs-Hinteranschlag ausgestattet, kann jedoch bei Bedarf auf ein Vier- oder Fünf-Achs-Anschlagssystem aufgerüstet werden. Damit lassen sich Bleche selbst bei komplexen Bauteilgeometrien sicher positionieren. An einem grossen Bildschirm mit moderner Multitouch-Steuerung kann der Maschinenbediener Bauteile zeichnen und grafisch programmieren. Die genauen Biegeparameter berechnet die Steuerung auf Basis von Trumpf-Technologiedaten, denen jahrzehntelange Erfahrungen zu Grunde liegen. Eine 3D-Visualisierung erleichtert die Arbeit und überprüft eine Konstruktion auf mögliche Kollisionen. Sind Biegeprogramme bereits vorhanden, ist ein Datenimport über eine USB-Schnittstelle oder einen eingerichteten Netzwerkanschluss möglich.

Allrounder für die Rohrbearbeitung

Zwar in Ditzingen zu sehen, aber nicht für die Intech-Besucher, war die neue TruLaser Tube 5000, die der Öffentlichkeit jetzt erst auf der Fachmesse Tube in Düsseldorf vorgestellt wurde. Trumpf präsentierte sie als produktive Allroundmaschine für die Laserrohrbearbeitung und mit einer Fülle an Innovationen. Diese machen sie noch wirtschaftlicher als bisher und erweitern zudem ihr Anwendungsfeld. So kann sie mit einem Werkzeug gleich vier Arbeitsschritte ersetzen – das können Rohrbearbeiter schon seit einiger Zeit mit dem Laser erreichen. Mit der TruLaser 5000 ist aber mehr möglich. Die Maschine basiert auf einem erprobten Konzept und bietet mit zahlreichen Neuerungen den noch einfacheren Einstieg in das Laserrohrschneiden. Der Anwender hat dabei zwei entscheidende Vorteile: Zum einen ersetzt die TruLaser Tube 5000 die konventionellen Fertigungsverfahren Sägen, Bohren, Fräsen und Entgraten. Das reduziert den Organisationsaufwand erheblich. Zum anderen erweitert sie die Gestaltungsfreiheit in der Konstruktion im Vergleich zu diesen Verfahren. Bei diesen Laserrohrschneidanlagen kommen Laser, Strahlführung, Maschine, Software und Automatisierung aus der gleichen Entwicklung. Alle zentralen Komponenten der Maschine sind daher bis ins Detail durchdacht und aufeinander abgestimmt.

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