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Intralogistik: Automation als Schlüssel zum Erfolg

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«Geeignete Fachkräfte zu rekrutieren, war schon immer eine spezielle Herausforderung», Jens Kirchhoff, Geschäftsführer Denipro AG.

SMM: 2015 war durch den starken Franken ein schwieriges Jahr. Wie haben Sie das Jahr erlebt? Wie sieht die Situation ein Jahr nach dem SNB-Entscheid aus?

Jens Kirchhoff: Die 2015 erfolgte Aufwertung des Schweizer Frankens gegenüber dem Euro haben wir gut überstanden. Wir blicken trotz der Risiken, die die aktuellen politischen Krisen und ihre Auswirkungen auf die ökonomische Entwicklung mit sich bringen, optimistisch ins angelaufene 2016.

Welche Trends zeichnen sich in der Logistik ab? Wo geht es in Zukunft hin?

Das Feld der intelligenten Vernetzung und Systemkommunikation, die digitale Einbindung der Fördertechnik in den kompletten Fertigungs-, Verpackungs- und Distributionsprozess, ist für uns ein wichtiges Thema. Auch sehr aktuelle Trends wie zum Beispiel der immer intelligentere Umgang mit Energie stehen bei uns im Fokus.

Der Markt ist hart umkämpft. Wie heben Sie sich von Ihren Mitbewerbern ab?

Den eingeschlagenen Weg als weltweiten Systemanbieter für intralogistische Lösungen wird die Denipro AG auch 2016 konsequent fortführen. Denipro steht für vergleichsweise einfache, konsequent modular konzipierte Lösungen, die dem Kunden einen hohen Mehrwert bieten. Dabei punkten wir mit Tugenden wie Qualität, Innovationskraft und dem Fokus auf die Bedürfnisse unserer Kunden.

Welche Neuheiten darf man von Ihrem Unternehmen in kommender Zeit erwarten?

An der LogiMAT in Stuttgart präsentierten wir erstmals die neue denisort-Technologie, welche die Vorteile von Kipp- und Gleitschalen-Sortern in einem einzigen System vereint und gleichzeitig weitere Synergieeffekte schafft. Denisort bietet die einzigartige Möglichkeit, drei Prozesse bei kontinuierlichem Warenfluss in einer einzigen Anlage durchzuführen: Fördern, Sortieren und Kommissionieren. Auch unsere bestehenden Produkte deniway, easychain und denimove werden laufend optimiert und erweitert.

Der Fachkräftemangel spitzt sich seit Jahren in nahezu allen Branchen zu. Wie sieht die Situation bei Ihnen aus? Ist es schwieriger geworden, geeignete Mitarbeiter zu rekrutieren?

Geeignete Fachkräfte zu rekrutieren, war schon immer eine spezielle Herausforderung. Nebst seinem Fachwissen muss ein Mitarbeiter auch in unsere Firmenphilosophie passen. Wir verwenden seit jeher viel Zeit darauf, geeignete Mitarbeiter zu finden. Insofern hat sich das auch in der heutigen Zeit für uns nicht geändert.

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