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Covid-19 Lebensrettende Sensorik aus der Schweiz

| Redakteur: lic.rer.publ. Susanne Reinshagen

Für eine optimale Behandlung mit Beatmungsgeräten braucht es Sensoren, die den Atemfluss äusserst exakt messen. Solche Sensoren stellt die Firma Sensirion in Stäfa her. Die Mitarbeitenden geben unter hohen Hygiene- und Sicherheitsmassnahmen alles, um der erhöhten Nachfrage für die lebensrettende Sensorik nachzukommen.

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Die Nachfrage nach Sensoren von Sensirion haben stark zugenommen da sie in Beatmungsgeräten eingebaut werden. Das Unternehmen hat seine Produktion erhöht, um die weltweite Nachfrage befreidigen zu können.
Die Nachfrage nach Sensoren von Sensirion haben stark zugenommen da sie in Beatmungsgeräten eingebaut werden. Das Unternehmen hat seine Produktion erhöht, um die weltweite Nachfrage befreidigen zu können.
(Bild: Sensirion)

Die Welt befindet sich zurzeit im Ausnahmezustand. Das Coronavirus breitet sich aus, und viele Betroffene leiden unter teils schweren Atemwegsbeschwerden. Für die betroffenen Patienten sind oft Beatmungsgeräte ein zentraler und lebensrettender Teil der Behandlung. Dies hat zur Folge, dass sich die weltweite Nachfrage nach Beatmungsgeräten, welche derzeit dringend benötigt werden, stark erhöht hat. Sensirion als Hersteller von Sensorik für Beatmungsgeräte ist nun ebenfalls gefordert.

Sensoren werden weltweit nachgefragt

„Während dieser herausfordernden Situation hat die Nachfrage aus Ländern wie der Schweiz, den USA, China, Grossbritannien, Deutschland und auch aus Ozeanien nach unseren medizinischen Durchflusssensoren stark zugenommen. Wir setzen alles daran, diese lebensrettenden Sensoren zu liefern. Dank dem ausserordentlichen Einsatz unserer Mitarbeitenden und der vorausschauenden Planung unseres Einkaufs können wir bis jetzt alle Liefertermine einhalten“, sagt Andrea Orzati, Vice President Sales bei Sensirion.

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Sensor misst Atemluftfluss

Sensirion unterstützt weltweit Beatmungsgerätehersteller darin, ihre Beatmungsgeräte mit Sensortechnik auszurüsten, die eine äusserst exakte und zeitaufgelöste Fluss- und Volumenmessung aufweist. Kontinuierliche Atemluftflussmessungen in der Anästhesieüberwachung, in der intensivmedizinischen Behandlung und in anderen klinischen oder ambulanten Umgebungen stellen wichtige Informationen für die Unterstützung und Regelung des Atemkreislaufs zur Verfügung. Somit ist Sensorik aus der modernen Medizin nicht mehr wegzudenken.

Neue Sensorlösung soll rasch bereitgestellt werden

„Unsere hohe Innovationskraft zeigt sich auch heute. Das Entwicklungsteam arbeitet jetzt mit Hochdruck an einer neuen Sensorlösung, die rasch in ausreichenden Stückzahlen bereitgestellt und gleichzeitig einfach in Beatmungsgeräte implementiert werden kann. Das bedeutet, dass Beatmungsgerätehersteller in der aktuellen Notlage schnell genügend Geräte mit hoher Sicherheit und Zuverlässigkeit zur Verfügung stellen können“, sagt Pascal Gerner, Director Product Management bei Sensirion.

Produktion gesteigert

Die aktuelle Situation ist für jedes Unternehmen eine Herausforderung. Marc von Waldkirch, CEO bei Sensirion erklärt, dass er unglaublich stolz darauf sei, wie sie gemeinsam, solidarisch und flexibel ihr Bestes geben und sie trotz neuer, höchstmöglicher Hygiene- und Sicherheitsmassnahmen ihre Produktion weiter steigern konnten. Sie seien hoch motiviert, einen aktiven Beitrag zur Verbesserung der weltweiten Krisensituation zu leisten. <<

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