CAx Pfiffner: Messwandler entstehen mit SolidWorks

Redakteur: Matthias Vogel

>> Die Pfiffner Messwandler AG ist weltweit in der Energieverteilung tätig. Als Komplettanbieter fertigt das Unternehmen Spezialtransformatoren, die für Schutzmessungen und Abrechnungszählungen in Nieder-, Mittel- und Hochspannungsnetzen eingesetzt werden. In diesem Marktsegment sind Qualität, Sicherheit, Wartungsfreiheit sowie eine lange Lebensdauer der Produkte unabdingbar. In der Entwicklungsabteilung setzt man daher in der Konstruktion, der Simulation und dem Produktdatenmanagement auf SolidWorks-Lösungen.

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Alle Entwicklungen werden im firmeneigenen Prüflabor getestet, bevor sie in Produktion gehen. Schweizer Qualität von der Entwicklung bis zur Auslieferung und eine grosse Fertigungstiefe von 30 bis 40 Prozent je nach Produktgruppe sichern den Erfolg.
Alle Entwicklungen werden im firmeneigenen Prüflabor getestet, bevor sie in Produktion gehen. Schweizer Qualität von der Entwicklung bis zur Auslieferung und eine grosse Fertigungstiefe von 30 bis 40 Prozent je nach Produktgruppe sichern den Erfolg.
(Bild: Solid Solutions)

Die Pfiffner Messwandler AG, ein Tochterunternehmen der Pfiffner-Gruppe, kann auf eine mehr als 80-jährige Unternehmensgeschichte zurückblicken und ist der einzige verbleibende Hersteller von Messwandlern in der Schweiz. Die Kunden des Unternehmens sind führende Anbieter von Dienstleistungen in der Energiebranche und verantwortlich für die Sicherheit und Qualität der Stromversorgung. Zur Produktpalette gehören ölisolierte Messwandler, GIS-Wandler, Hochstrom- und Niederspannungswandler. Alle Entwicklungen werden im firmeneigenen Prüflabor getestet, bevor sie in Produktion gehen. Schweizer Qualität von der Entwicklung bis zur Auslieferung und eine grosse Fertigungstiefe von 30 bis 40 Prozent je nach Produktgruppe sichern den Erfolg.

«Bei Pfiffner befinden sich nach wie vor alle Schlüsselprozesse im Haus», erklärt David Bollinger, Konstrukteur und CAD/PDM-Systemadministrator sowie angehender Dipl. Techniker HF Maschinenbau. «Das sorgt für eine permanente und lösungsorientierte Weiterentwicklung, die bereits seit mehr als zehn Jahren erfolgreich von SolidWorks unterstützt wird.» Die Beratung und Implementierung der Lösungen wurde vom SolidWorks-Vertriebspartner Solid Solutions AG übernommen, die im Rahmen des Supports weiterhin eng mit Pfiffner zusammenarbeiten.

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Der Anfang: Umstieg auf 3D

Bis 2001 wurde bei Pfiffner ausschliesslich in 2D mit AutoCAD konstruiert. Allerdings stiegen die Anforderungen des Marktes, so dass die Weichen für eine wirtschaftlichere Entwicklung in 3D gestellt werden mussten. «Die Verkaufspreise in unserem Segment sind seit Jahren stark unter Druck. Daher mussten wir eine kostenoptimierte Konstruktion vorantreiben», erzählt Bollinger. «Neben SolidWorks evaluierten wir seinerzeit auch Inventor, doch SolidWorks überzeugte mit seiner Bedienerfreundlichkeit und den technischen Möglichkeiten. Zudem punktete der gute Support.» Heute kommen sowohl SolidWorks-Standard- als auch Premium-Lizenzen zum Einsatz, die primär für die Konstruktion von Gussteilen wie Gehäuse, Druckbehälter und Sockel sowie für Kunstharz-Teile genutzt wird. Alte 2D-Daten werden mithilfe von DraftSight weiterverwendet.

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