Robotik in der Produktion Roboter sichert flexible Fertigung

Redakteur: Silvano Böni

>> Die Gewinde Ziegler AG agiert seit 1932 im Bereich des Gewindeschleifens und ist dank dieser langjährigen Erfahrung heute in der Lage, jegliche Art von Gewinden in höchster Güte herzustellen. Eher im Verborgenen liegt hingegen eine sehr eigene, konsequente Vorgehensweise, wenn es um Automatisierung geht, wie ein Beispiel aus der Weichbearbeitung am Standort in Horriwil überzeugend darlegt.

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Ein Blick über die gesamte Anlage mit der dreiachsigen Drehmaschine sowie dem Roboter von Fanuc.
Ein Blick über die gesamte Anlage mit der dreiachsigen Drehmaschine sowie dem Roboter von Fanuc.
(Bild: Fanuc)

Bei der Gewinde Ziegler AG in Horriwil steht die Weichbearbeitung am Anfang der fertigungstechnischen Prozesskette. Dabei vertraute das Unternehmen früher auf Zulieferfirmen, ehe man sich immer öfter um die termingerechte Bereitstellung von Dreh- und Frästeilen sorgen musste. So entschloss sich das Unternehmen vor rund vier Jahren zum Insourcing und holte die Weichbearbeitung ins eigene Haus. Zwei Bediener und Christoph Meier als Leiter der CNC-Technik – grösser sollte der Bereich nicht sein.

Der Maschinenpark wuchs daraufhin nach und nach. Die Funktionalität war entscheidender als ein einheitlicher Lieferant oder eine einheitliche Steuerung. Christoph Meier machte dabei die Erfahrung, dass die Zahl der Bearbeitungsachsen nicht in jedem Fall das entscheidende Argument sein muss: «Als dann vor drei Jahren für unsere Verhältnisse grosse Serien auf uns zukamen, entschieden wir uns für eine weitere, jedoch nur dreiachsige Drehmaschine.» Der Maschinenpark wurde daraufhin mit einer Spinner-Drehmaschine aufgerüstet, welche auch automatisiert wurde. Dabei wählte man den Weg, die Automatisierung im Prinzip selbst zu machen und nur wenige Leistungen sowie den Roboter einzukaufen.

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