Universalfräszentrum Schulungsmaschinen: kompakt und präzise

Von Peter Klingauf

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FPS Werkzeugmaschinen bringt mit der Dualmaster-Baureihe neue Universalfräsmaschinen auf den Markt. Highlights: Der Arbeitsbereich ist gegenüber den Vorgängermodellen gewachsen, Leistung und Präzision sind gestiegen und die Umhausung lässt sich komplett schliessen.

Die neuen, dreiachsigen Universalfräsmaschinen der Dualmaster-Baureihe von FPS sind in punkto Standfläche nahezu gleichgeblieben. Der Arbeitsbereich hat sich dank längerer Achs-Verfahrwege vergrössert.
Die neuen, dreiachsigen Universalfräsmaschinen der Dualmaster-Baureihe von FPS sind in punkto Standfläche nahezu gleichgeblieben. Der Arbeitsbereich hat sich dank längerer Achs-Verfahrwege vergrössert.
(Bild: FPS Werkzeugmaschinen)

Die neuen dreiachsigen Universalfräsmaschinen Dualmaster von FPS Werkzeugmaschinen GmbH mit Sitz in Warngau in Oberbayern sind in Breite und Tiefe gegenüber ihrer Vorgängerbaureihe so gut wie gleichgeblieben. Dennoch haben die Entwickler unter anderem den Verfahrweg der Y-Achse von bisher 350 mm auf 450 mm wachsen lassen. Basis dafür ist eine Schwalbenschwanzführung mit doppelter Auflagefläche. In X-Richtung verlängerte FPS die Wege um fünf (FPS 425) bzw. zehn Millimeter (FPS 630) auf 425 mm/630 mm. In diesen Achsen wie auch in der unverändert 400 mm langen Z-Achse setzt das Unternehmen jetzt Rollenführungen ein. In Kombination mit den neuen Antriebsgenerationen von Siemens oder Heidenhain erreichen die Dualmaster in allen Linearachsen Eilganggeschwindigkeiten von 10 m/min, was dem Doppelten der bisherigen Werte entspricht. Mit absoluten Wegmesssystemen ausgestattet, steigt gleichzeitig die Genauigkeit der Bewegungsführung in den linearen Achsen. Entsprechend lassen sich Kreisformtests zuverlässig mit einer Präzision von unter einem Hundertstelmillimeter fahren. Gestiegen ist auch die Spindelleistung. Waren bei den Vorgängermodellen maximal 7 kW möglich, gibt es für die Dualmaster jetzt bis zu 16,3 kW starke Spindeln.

Als weitere Neuerung hat FPS bei der M-NC-Baureihe seine Kabinen neu konstruiert und die Dualmaster-Maschinen komplett geschlossen. So treten auch beim Einsatz von Kühlschmiermitteln keine gasförmigen Emissionen aus. Wird manuell gefräst, ist es aber weiterhin möglich, die Umhausung weit zu öffnen, sodass der Maschinenbediener freie Sicht auf das Werkstück hat. In puncto Steuerungen bleibt der Maschinenbauer seinen bisherigen Lieferanten treu und setzt auch in der Dualmaster-Baureihe auf die deutschen Highend-CNC von Siemens oder Heidenhain neuester Generation. Heisst: Es gibt sie mit Sinumerik One PCU 1740 oder TNC 620 FS.

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FPS wurde im Jahr 1994 gegründet und beschäftigt heute circa 190 Mitarbeiter an drei Standorten. Neben der Entwicklung, Projektierung und dem Vertrieb von manuellen und CNC-gesteuerten Fräsmaschinen übernimmt das Unternehmen den Service für Deckel- sowie Deckel-Maho-Werkzeugmaschinen und bietet Retrofit-Dienstleistungen für Deckel-Universalfräsmaschinen. Alle Fräsmaschinen werden zu 100 Prozent in Deutschland hergestellt und zu über 60 Prozent hierzulande verkauft. Die Exportrate nimmt aber stetig zu, weshalb FPS mit zahlreichen Händlern kooperiert, unter anderem auch in der Schweiz. SMM

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