Automation und Antriebstechnik

Schunk Intec AG: Modulprogramm für mechatronische Greifsysteme

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Intelligente Greifer verkürzen Prozesse

Die zweite Säule des Mechatronikprogramms bilden intelligente Greifer. Mit ihnen lassen sich Fertigungs-, Montage- und Handhabungsprozesse verkürzen und zum Teil sogar vollkommen neuartige Lösungsstrategien umsetzen. Dass dies auch ohne umfassendes elektronisches und steuerungstechnisches Fachwissen möglich ist, zeigt der WSG 50. Bei diesem 2-Finger-Parallelgreifer ist die einfache Inbetriebnahme bereits integriert. So verfügt er neben Profibus-DP, CAN und RS232 auch über eine Ethernet-TCP/IP-Schnittstelle, über die er dank des integrierten Webservers mithilfe eines gewöhnlichen Webbrowsers schnell und einfach in Betrieb genommen werden kann. Dazu ist keine zusätzliche Software nötig. In die Grundbacken des Greifers ist eine elektrische Sensorschnittstelle integriert, über die unterschiedlichste Sensoren in den Greifprozess eingebunden werden können.

Der Clou dieses Greifers ist eine integrierte Greifteil-Detektion. In Verbindung mit der hohen Positioniergenauigkeit ermöglicht sie, dass der WSG 50 einen Greifbefehl taktzeitoptimiert ausführen kann. Die übergeordnete Prozesssteuerung wird deutlich entlastet, weil der Greifer selbst über eine Intelligenz verfügt, mit der er Teilaufgaben eigenständig lösen kann. Abhängig von der jeweiligen Anwendung lässt sich der Funktionsumfang des WSG 50 darüber hinaus mithilfe der eingebauten, leicht zu erlernenden Skriptsprache individuell anpassen. Auf diese Weise bekommen Anwender auch knifflige Aufgaben zuverlässig und vergleichsweise einfach in den Griff. Sind die Skripte erstellt, werden sie einfach auf der eingebauten SD-Karte abgelegt. Mit ihr lassen sich die Informationen einfach archivieren oder 1:1 auf andere WSG-Module übertragen.

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