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Minimaler Rüstaufwand und kurze Nebenzeiten
Ein sehr schneller Werkzeugwechsel gewährleistet Span-zu-Span-Zeiten unter 6 s und eine grosse Flexibilität. So kann neben einer vollwertigen Rückseitenbearbeitung auch eine Parallelbearbeitung mit identischen Ablaufinhalten erfolgen. Zeitgleich können an Haupt- und Gegenspindel schwere Schrupp- oder hochgenaue Feindrehoperationen durchgeführt werden.
Ein grosser Werkzeugvorrat (bis zu 140 Werkzeuge im Doppel-Kettenmagazin) sorgt für kurze Rüstzeiten auch bei kleinen Losgrössen. Hinzu kommen die zwölf festen Werkzeuge auf den Werkzeugleisten der beiden Frässpindeln, so dass der flexiblen Bearbeitung mit insgesamt bis zu 152 zur Verfügung stehenden Werkzeugen kaum Grenzen gesetzt sind. Beide Frässpindeln können vollkommen unabhängig voneinander Werkzeugwechsel – auch zeitgleich – durchführen. Die Verwendung von HSK-Werkzeugaufnahmen reduziert die Werkzeugkosten durch den Wegfall angetriebener Werkzeughalter.
Mit der Option «Hauptzeitparalleles Rüsten» hat der Anwender einen weiteren Kostenvorteil. Die Möglichkeit, die Maschine mit einem Kurzstangenlader mannarm zu betreiben, ist nur eine der realisierbaren und vorgesehenen Automatisierungslösungen. Für die Handhabung schwerer Futterteile steht optional eine integrierte Werkstückhandhabung zur Verfügung.
Kurze Hebelarme und Verfahrwege für mehr Steifigkeit
Die beiden pinolengeführten Motor-Frässpindeln wurden im Zentrum des Maschinenbettes platziert. Durch die bewährte Anordnung der Achsen konnten die sonst üblichen Kreuzschlitten bei den Werkzeugträgern entfallen. In Verbindung mit der spiel- und verschleissfreien hydrostatischen Rundführung entstand ein Gesamtsystem von aussergewöhnlicher Steifigkeit. Optimaler Kraftfluss war eine der Prämissen, die konsequent von den Entwicklern umgesetzt wurden. Durch sehr kurze Hebelarme und Verfahrwege wurde erreicht, dass das System sehr steif und weniger anfällig für Vibrationen ist, was sich wiederum positiv auf die Genauigkeit der gefertigten Teile und die Werkzeugstandzeiten auswirkt.
Ein weiteres Plus sind die hohen Beschleunigungen und Eilgänge, unterstützt durch kraftvolle Antriebe und gewichtsoptimierte Baugruppen. Grosse B-Achsen-Schwenkbereiche von 270 bzw. 230 Grad und Eilgänge mit 45 m/min sorgen für eine grosse Bearbeitungsflexibilität und beachtliche Schnelligkeit der Maschine. Die baugleichen, in Synchrontechnik ausgeführten Drehspindeln überzeugen durch eine maximale Leistung von 47 kW, einer Höchstdrehzahl von 3500 min-1 und einem Spitzendrehmoment von 690 Nm.
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