Blechbearbeitung Stopa Anlagenbau GmbH & Co. KG: Generationswechsel im Blechlager

Redakteur: Hermann Jörg

>> Durch die Investition in ein Stopa-Automatiklager hat das Unternehmen MKS Metallbau Schreiber einen Generationenwechsel im Blechlager vollzogen. Das neue kompaktere System bietet, verglichen mit dem bisherigen, vor allem mehr Lagerplätze und eine moderne Steuerung. Diese steht für Bestandssicherheit, Ordnung, schnelle Abläufe und eine hohe Verfügbarkeit.

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Christel Schreiber, Geschäftsführerin von MKS Metallbau Schreiber.
Christel Schreiber, Geschäftsführerin von MKS Metallbau Schreiber.
(Bild: Stopa)

Die Geschäftsführerin der MKS Metallbau Schreiber GmbH, Christel Schreiber, deutet in die Gasse, in der das Regalbediengerät verfährt. «Der Unterschied zum alten Blechlager fällt schon durch die zweireihig angeordneten Regalblöcke auf. Das 1992 installierte alte System besass weniger Blöcke, die zudem in einer Reihe standen. Umgestellt haben wir, weil bestimmte Ersatzteile für die Steuerung nur noch schwer zu beschaffen waren und wegen der zuletzt aufgetretenen Kapazitätsengpässe.»

Das alte System, das über 82 Lagerplätze verfügte, ist aufgrund gestiegener Material- und Umschlagmengen an seine Grenze gestossen. Heute ist das Lager, abzüglich der Stationen, mit 199 Plätzen ausgestattet. Die Stopa Anlagenbau GmbH hat es bei gleicher Lagerhöhe und mit nur etwa 50% zusätzlicher Fläche geschafft, die Anzahl der Plätze mehr als zu verdoppeln. Die Gründe für diese effiziente Raumnutzung liegen in einer engeren Fachteilung, einem geringeren unteren Anfahrmass und in einer optimierten Bauweise des Regalbediengerätes. Ausserdem arbeitet das neue Lager mit Mehrfach-Beladehöhen. Im alten System waren die Lagerplätze auf eine Höhe ausgelegt.

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Vom Entpalettieren ins Lager

Ein Mitarbeiter verschiebt die Auflagestempel des Auspacktisches, auf dem angelieferte Blechpakete entpalettiert werden, und passt ihre Lage so an die Holzpaletten des Spediteurs an. Dann fädelt ein Stapler mit seinen Gabeln zwischen den Stempeln ein, hebt das Paket an und transportiert es zur Station 1 des Lagers. Über diese primär als Wareneingang dienende Station versorgt der Betreiber auch eine Schlagschere. «Hier setzen wir die Blechpakete auf dem Scherenhubtisch ab, der ebenfalls mit Ablagestempeln versehen ist», erläutert die Geschäftsführerin. «Durch steckbare Anschläge stellen wir ein Koordinateneck her, an dem sich die Blechtafeln exakt ausrichten lassen.» Der Mitarbeiter am Bedienpult gibt wichtige Materialeigenschaften ein und drückt anschliessend den Freigabeknopf. Daraufhin senkt der Scherenhubtisch das Blechpaket mithilfe der Stempel auf eine Systempalette ab und fährt in die Übergabeposition für das Regalbediengerät.

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