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Bestandssicherheit beim Rücklagern gewahrt
Der Mitarbeiter an Station 2 des Lagers, über die das System eine Trumpf-Laserschneidanlage TruLaser 3030 mit Blechen beliefert, tippt zum Auslagern die Nummer der gewünschten Palette oder Suchkriterien ein, zu denen beispielsweise die Dicke, Breite, Länge, Güte, Oberfläche oder Artikelnummer des Materials zählen. Die Steuerung listet daraufhin alle entsprechenden Ladungsträger auf. In dieser Station, die über eine Schnittstelle mit der Maschine verbunden ist, verfährt ein Transportwagen in fixer Höhe. Ein Spreizmagnet richtet die Bleche für die automatische Beladeeinrichtung aus, wobei die Steuerung die hier gültige maximale Beladehöhe von 160 mm beachtet. Schreiber erklärt: «Wenn wir Restbleche zurücklagern, gibt der Bediener ihre Grösse ein, damit die Bestandssicherheit erhalten bleibt.»
Hohe Datensicherheit
Eine Realtime-Soft-SPS, die in einen Industrie-PC integriert ist, steuert die Systemkomponenten und kommuniziert mit dem Lagerverwaltungsrechner. Die Arbeitsvorbereitung hat Zugriff auf das Lagerverwaltungssystem, von dem sie Bestände abruft. Den PC nutzt der Betreiber zum Bedienen und zum Anzeigen der Anlagenzustände. Sollte einmal eine Festplatte ausfallen, sichert das integrierte Raid-System (Redundant Array of Independent Disks) die Daten. Weil der Lagerbetrieb somit weiterlaufen kann, ist die Verfügbarkeit der Gesamtanlage gewährleistet. Mit einer unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV) wird Problemen eines Spannungsausfalls, zum Beispiel ausgelöst durch ein Gewitter, vorgebeugt. Die USV schaltet den PC gezielt ab und verhindert so ebenfalls Daten- und Programmverluste.
«Der Umgang mit dem Blechlager ist komfortabel und einfach», stellt Schreiber fest und tippt am ergonomischen und übersichtlichen Bedienpult Befehle ein. Auf dem 12-Zoll-TFT-Display erscheint zunächst der Status des Regalbediengeräts in Klartext, danach eine grafische Darstellung des Regalbediengeräts und der Lagerblöcke. «Die Software zeigt auch freie, belegte und gesperrte Fächer sowie leere und beladene Paletten einschliesslich ihrer Beladehöhe an.» Bei einer Störung ist es dem Hersteller durch die Fernwartungs-Software PC Anywhere möglich, via Modem auf die Steuerung zuzugreifen, um vom eigenen Standort aus den Fehler zu analysieren und zu beheben.
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