Swissmechanic Wirtschaftsbarometer Konjunktur hellt sich auf

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Laut dem aktuellen Wirtschaftsbarometer von Swissmechanic senden die Schweizer MEM-KMU erste positive Konjunktursignale. Von einem Turnaround könne jedoch noch keine Rede sein. Gleichzeitig rückten der Fachkräftemangel und die Rekrutierung geeigneter Lernender wieder stärker in den Fokus.

Der Swissmechanic-Geschäftsklimaindex für die KMU-MEM-Betriebe stieg auf rund minus 20 Punkte und erreichte damit den besten Wert seit dem Frühjahr 2024.(Bild:  BAK Economics, Swissmechanic Quartalsbefragung)
Der Swissmechanic-Geschäftsklimaindex für die KMU-MEM-Betriebe stieg auf rund minus 20 Punkte und erreichte damit den besten Wert seit dem Frühjahr 2024.
(Bild: BAK Economics, Swissmechanic Quartalsbefragung)

Wie Swissmechanic mitteilt, habe sich die wirtschaftliche Lage der Schweizer MEM-KMU im zweiten Quartal 2026 leicht verbessert. Der Swissmechanic-Geschäftsklimaindex stieg auf rund minus 20 Punkte und erreichte damit den besten Wert seit dem Frühjahr 2024. Auch die Exporte wuchsen bereits das vierte Quartal in Folge, die Kapazitätsauslastung lag erstmals seit Ende 2023 wieder auf dem langjährigen Durchschnitt und der Kurzarbeitseinsatz ist deutlich zurückgegangen. Dennoch beurteilten gemäss der Erhebung weiterhin rund zwei Drittel der Unternehmen ihre Geschäftslage als ungünstig.

Die Auslastung der Produktionskapazitäten lag erstmals seit Ende 2023 wieder auf dem langjährigen Durchschnitt.(Bild:  BAK Economics, Swissmechanic Quartalsbefragung)
Die Auslastung der Produktionskapazitäten lag erstmals seit Ende 2023 wieder auf dem langjährigen Durchschnitt.
(Bild: BAK Economics, Swissmechanic Quartalsbefragung)

«Unsere Unternehmen beweisen einmal mehr ihre Widerstandskraft», sagt Nicola Tettamanti, Präsident Swissmechanic. «Die ersten positiven Signale sind erfreulich. Für eine nachhaltige Trendwende braucht es jedoch stabile wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen und verlässliche Perspektiven für unsere KMU.»

Fachkräftemangel bleibt

Dem Wirtschaftsbarometer zufolge nimmt die Sorge um die Auftragslage leicht ab, während der Fachkräftemangel wieder deutlich an Bedeutung gewinnt. Bereits jedes dritte Unternehmen zähle ihn zu den grössten Herausforderungen. Gleichzeitig zeigt die Erhebung erstmals auf, wie wichtig die Berufsbildung für die MEM-KMU ist: Rund zwei Drittel der Betriebe bilden Lernende aus und betrachten diese als wichtigen Bestandteil ihrer Personalstrategie.

Grösste Herausforderungen der Schweizer MEM-KMU: Während die Sorge um die Auftragslage leicht abnimmt, gewinnt der Fachkräftemangel wieder deutlich an Bedeutung.(Bild:  BAK Economics, Swissmechanic Quartalsbefragung)
Grösste Herausforderungen der Schweizer MEM-KMU: Während die Sorge um die Auftragslage leicht abnimmt, gewinnt der Fachkräftemangel wieder deutlich an Bedeutung.
(Bild: BAK Economics, Swissmechanic Quartalsbefragung)

Die Kehrseite: Die Rekrutierung geeigneter Lernender werde zunehmend schwieriger. Viele Unternehmen erhielten zu wenige Bewerbungen oder fänden keine Kandidatinnen und Kandidaten mit den erforderlichen schulischen Voraussetzungen.

Damit werde die Nachwuchssicherung zu einer der zentralen Zukunftsaufgaben der Branche. Erich Sannemann, Direktor Swissmechanic: «Der Fachkräftemangel beginnt nicht erst bei offenen Stellen. Er beginnt dort, wo Lehrstellen nicht mehr mit den passenden jungen Menschen besetzt werden können. Wer heute in die Berufsbildung investiert, sichert die Fachkräfte von morgen.»

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