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Zentralisierte Werkzeugbeschaffung
Am Beispiel Werkzeugbeschaffung zeigt sich, wie die TDM-Software, SAP und das Werkzeuglager jetzt zusammenspielen: Früher füllten die Mitarbeiter Bestellscheine für den Werkzeugbedarf aus. Diese gingen an den Einkauf, wurden manuell erfasst und in SAP gebucht. Heute ist auch die Beschaffung von Werkzeugen und Verbrauchsmaterialien dank TDM zentral gesteuert. «Wir arbeiten hier nicht mit automatisierten Bestellungen. Mindestbestände werden zwar eingehalten und über das TDM-Lagermodul gemeldet, trotzdem überprüft einmal pro Woche unser zentraler Einkauf die Bestände und nimmt die Bestellung vor», erläutert Walter Keiser den Beschaffungsprozess.
Der Austausch der Bestelldaten inklusive Hersteller und Herstellernummer aus TDM an die ERP-Software erfolgt über die standardisierte SAP-Schnittstelle. Eine achte Schnittstelle bindet seit kurzem Zoller-Voreinstellgeräte ein.
Automatisierte Werkzeugvorbereitung
Auch die Werkzeugvorbereitung läuft jetzt optimal: Das Fertigungsleitsystems Fastems ist via Standardschnittstelle an TDM angebunden. Mit TDMshopcontrol, der Software für Werkzeugkreislaufmanagement, werden die Werkzeuge auftragsbezogen vorbereitet und sind somit zeitnah an der Maschine verfügbar. Automatisch erfolgt ein Abgleich zwischen den Werkzeugen auf der Maschine mit der Werkzeugliste für den Fertigungsauftrag. Dadurch wird auch verhindert, dass Werkzeuge doppelt vorgehalten oder unnötig gewechselt werden, und bei hohem Verschleiss wird rechtzeitig ein Schwesterwerkzeug bereitgestellt.
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