1. Quartal 2026 Verhaltene Nachfrage im ersten Quartal bei Bucher Industries

Quelle: Pressemitteilung 3 min Lesedauer

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Bucher Industries verzeichnete im ersten Quartal 2026 eine verhaltene Nachfrage. Aufgrund des weiterhin soliden Auftragsbestands bestätigt Bucher Industries die Aussichten für 2026, weist jedoch auf die zunehmenden politischen Unsicherheiten hin.

(Bild:  KI-generiert)
(Bild: KI-generiert)

Die Nachfrage nach den Produkten und Dienstleistungen von Bucher Industries lag im ersten Quartal 2026 auf einem tiefen Niveau. Nach einer zuvor starken Vorbestellsaison verzeichnete Kuhn Group einen rückläufigen Auftragseingang. Bucher Municipal und Bucher Hydraulics entwickelten sich hingegen positiv. Der Konzernumsatz lag unter der Vorjahresperiode. Aufgrund der tiefen Auftragseingänge im Vorjahr war der deutliche Umsatzrückgang von Bucher Emhart Glass nicht unerwartet, währenddem sich die soliden Auftragsbestände bei Kuhn Group und Bucher Hydraulics in den Umsätzen des laufenden Jahres stabilisierend auswirkten.

Die politischen Unsicherheiten haben in den letzten Monaten zugenommen, mit dem strategisch gewählten lokalen Produktionsansatz nahe bei der Kundschaft dürfte Bucher Industries jedoch gut aufgestellt sein. An den Standorten mit tiefer Kapazitätsauslastung wurden initiierte Kostensparmassnahmen konsequent weitergeführt.

Seit dem 5. Mai 2025 hat Bucher Industries 410 000 Aktien für insgesamt CHF 155 Millionen auf einer separaten Handelslinie zum Zweck der Kapitalherabsetzung zurückgekauft. Der durchschnittliche Kaufpreis betrug CHF 378.90. Nach Beendigung des Aktienrückkaufprogramms per 9. März 2026 wurde von der Generalversammlung am 16. April 2026 dem Antrag zur Kapitalherabsetzung stattgegeben.

Division Bucher Hydraulics: Erholung setzte sich fort

Die Nachfrage in den Hydraulikmärkten legte im ersten Quartal 2026 zu, und der Auftragseingang von Bucher Hydraulics übertraf die Vorjahresperiode. Insbesondere die Nachfrage nach hydraulischen Lösungen für Baumaschinen sowie nach mobiler elektrischer Antriebstechnik ist weiter angestiegen. Die Bestellungen im Bereich Landtechnik lagen auf dem Niveau der Vorjahresperiode, während sich in der Fördertechnik zuletzt eine Stabilisierung bemerkbar machte. Der Umsatz der Division übertraf die Vorjahresperiode. Europa und Asien, insbesondere Indien und China, entwickelten sich positiv.

Bucher Hydraulics geht von einem leichten Umsatzanstieg auf vergleichbarer Basis und einer entsprechend leicht höheren Betriebsgewinnmarge aus.

Personelle Wechsel

Stefan Scheiber, seit 2022 Mitglied des Verwaltungsrats, wurde am 16. April 2026 als Nachfolger von Urs Kaufmann zum Präsidenten gewählt. Urs Kaufmann, seit 2023 Mitglied des Verwaltungsrats und seit 2024 Präsident, hat sich aus persönlichen Gründen entschieden, nicht mehr zur Wiederwahl zur Verfügung zu stehen. Er prägte die strategische Weiterentwicklung von Bucher Industries entscheidend und schärfte die Ausrichtung auf nachhaltiges und profitables Wachstum.

Der Schweizer Staatsbürger Stefan Scheiber, Betriebswirtschafter, ist eine ausgewiesene Führungspersönlichkeit im internationalen Umfeld. Er war seit 1988 in verschiedenen Management-Positionen bei Bühler Group an unterschiedlichen Standorten weltweit sowie in der Schweiz tätig, bevor er von 2016 bis 2025 CEO des global tätigen Industriekonzerns für innovative Lösungen für die Lebensmittel- und Futtermittelindustrie sowie Hightech-Materialien wurde. Seit 2020 ist Stefan Scheiber Mitglied des Verwaltungsrats von Bühler Group und im Februar 2026 wurde er zum Präsidenten des Verwaltungsrats gewählt. Daneben ist Stefan Scheiber Mitglied des Verwaltungsrats der St. Galler Kantonalbank AG.

Jacques Sanche trat nach zehn erfolgreichen Jahren als CEO zurück. Matthias Kümmerle, bis Ende 2025 Divisionsleiter von Bucher Emhart Glass, übernahm die Funktion des CEO per 17. April 2026. Diese Wechsel sollen die langfristige Nachfolgeplanung sicherstellen. Der Verwaltungsrat ist überzeugt, dass die Konzernleitung damit gut für die Zukunft aufgestellt sei.

Aussichten Konzern 2026

Die Auswirkungen der zunehmenden politischen Unsicherheiten auf den Verlauf der Nachfrageerholung bei Bucher Industries seien derzeit schwierig abzuschätzen. Für 2026 rechnet der Konzern aktuell weiterhin mit einem stabilen Umsatz auf vergleichbarer Basis. Die Betriebsgewinnmarge dürfte auf Vorjahresniveau (ohne den 2025 erzielten Gewinn aus dem Grundstücksverkauf von CHF 43 Mio.) liegen.

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