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Spanende Fertigung Wendeplattengeometrie für die Werkzeugsysteme

| Redakteur: Melanie Staub

Die neue Aufbohrgeometrie E47 von Walter sorgt für einen perfekten Spanbruch.

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Wendeplattengeometrie E47
Wendeplattengeometrie E47
(Bild: Walter)

Damit beim Aufbohren wirklich runde Bohrungen, formgenaue Absätze oder eine optimale Grundlage für nachfolgende Finish-Bearbeitungen entsteht, ist ein perfekter Spanbruch notwendig. Die neue Aufbohrgeometrie E47 des Unternehmens Walter sorgt genau dafür. Die absolut gerade Schneidkante der neuen Geometrie E47 erzeugt auch bei Stufenbohrungen eine exakte Formgenauigkeit. Die Entwickler legten ihr Augenmerk vor allem auf das Spanbruchverhalten. Die Spanmulde erhielt ein variables Design; die Platten lassen sich dadurch universell einsetzen. Abhängig von der Plattenform und -grösse sind Spantiefen von 2,5 mm bis zu 6,3 mm kein Problem, der Spanbruch und die Spanabfuhr sind laut Unternehmen ausgezeichnet. Typische Anwendungsfälle sind Bohrungen mit unterschiedlichen und wechselnden Aufmassen. Selbst wenn noch Schnittunterbrechungen hinzukommen, sollte das keine Probleme bereiten. Die neue Geometrie ist in unterschiedlichen Plattenausführungen verfügbar: die Formen CC, WC und SC in unterschiedlichen Grössen und mit verschiedenen Eckenradien. Als Schneidstoffe stehen die Tiger-tec-Sorten WSM20 und WSM30 für ISO-S-, ISO-M- und ISO-P-Anwendungen sowie WPP20 für ISO-P- und ISO-K-Anwendungen zur Auswahl. In Verbindung mit Schutzfasen an den Schneiden, abgestimmt auf die jeweilige Werkstoffgruppe, garantieren diese maximale Standzeiten. Die Wendeplatten kommen vor allem in den Aufbohrsystemen Boring Medium des Unternehmens für Bohrungen von 20 bis 153 mm und Boring Maxi für Bohrungen von 150 bis 640 mm sowie in Sonderlösungen von Walter Xpress zum Einsatz. Zudem kann der Anwender die Wendeplatten auch für Drehoperationen nutzen, wodurch sich gegebenenfalls das Plattensortiment reduzieren lässt. <<

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